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Entwicklungsperspektiven für eine interdisziplinäre Unterrichtsforschung

  • Astrid BaltruschatEmail author
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Zusammenfassung

Seit die qualtitativ empirische Unterrichtsforschung in Folge des performative turn bzw. der praxistheoretischen Wende über das Verbale hinaus die sozialen Praktiken der Beteiligten fokussiert, kommen neben den Personen auch die sichtbaren Dinge, die sie umgeben, in den Blick. Nun gilt die Aufmerksamkeit nicht mehr allein den Interaktionen der Akteure des Unterrichts untereinander, sondern auch der Art und Weise, wie sie mit den materiellen Gegenständen in Beziehung treten. Der Rolle der Dinge bei der Herstellung sozialer Ordnungen wird in der sozialwissenschaftlich orientierten Unterrichtsforschung inzwischen ausführlich nachgegangen (Nohl 2011; Kalthoff und Röhl 2011; Fetzer 2012, 2015; Nohl und Wulff 2013; Gebhard et al. 2015; Alkemeyer et al. 2015) und teilweise bekommen sie, in Anschluss an Latour (1998, 2001, 2005) sogar eine Art Akteursstatus zugeschrieben (z. B. Fetzer 2012).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PädagogikUniversität Erlangen-Nürnberg (FAU)ErlangenDeutschland

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