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Zur Funktionsweise von Marktwirtschaften

  • Brigitte Hewel
  • Renate Neubäumer
Chapter

Zusammenfassung

Kapitel 3 geht auf die Funktionsweise von Marktwirtschaften ein und erläutert, wie sich durch Märkte die Grundfragen des Wirtschaftens lösen lassen. Das Kapitel zeigt aber gleichzeitig auf, dass die Ergebnisse des Marktmechanismus nicht immer zur größtmöglichen Wohlfahrt führen (Marktversagen) bzw. nicht immer gesellschaftlich erwünscht sind. Zudem können die Unternehmen den Wettbewerb beschränken; dem versucht der Staat durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen Einhalt zu gebieten.

Lernziele

In diesem Kapitel erfahren Sie,
  • dass in marktwirtschaftlichen Ordnungen die wirtschaftlichen Grundfragen durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage an Märkten entschieden und gelöst werden;

  • dass an Märkten unterschiedliche Dinge und Leistungen gehandelt und über den Preismechanismus angebotene und nachgefragte Mengen zur Übereinstimmung gebracht werden;

  • dass Preise eine Koordinierungsfunktion, eine Signalfunktion, eine Lenkungsfunktion und einer Verteilungsfunktion erfüllen und daher von einer Selbststeuerung der Märkte gesprochen werden kann;

  • dass der Marktmechanismus nicht immer zu bestmöglicher Versorgung mit Güter und Dienstleistungen führt, z.B. weil die Lenkungsfunktion nicht erfüllt wird (Marktversagen, Wettbewerbsbeschränkungen) oder das Ergebnis aus sozialen Erwägungen nicht akzeptiert wird (Schulgeld) und dass staatliche Eingriffen in den Wirtschaftsprozess auch in marktwirtschaftlichen Ordnungen notwendig sind.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • Brigitte Hewel
    • 1
  • Renate Neubäumer
    • 2
  1. 1.vorm. Frankfurt University of Applied SciencesFrankfurt am Main, Bad Soden am TaunusDeutschland
  2. 2.Abteilung für WirtschaftswissenschaftUniversität Koblenz-LandauLandauDeutschland

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