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Zusammenfassung

  • Bodo WiegandEmail author
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Zusammenfassung

Wir stehen jetzt vor gewaltigen neuen Herausforderungen: dem folgenreichen Schritt in die Industrie 4.0, von vielen auch als die 4. Industrielle Revolution erkannt. Von der 1. Industriellen Revolution (Einführung mechanischer Produktionsanlagen) Ende des 18. Jahrhunderts über die 2. Industrielle Revolution (arbeitsteilige Massenproduktion mittels elektrischer Energie) in der Wende zum 20. Jahrhundert und der durch Elektronik und Einsatz von IT ermöglichten 3. industriellen Revolution (Automatisierung von Produktionsprozessen), ist dies der Übergang der industriellen Produktion in die Digitalisierung, also der Schritt in eine vom Internet der Dinge gelenkten Industrie. Anders als aber häufig irrtümlich angenommen, ist Industrie 4.0 alles andere als nur ein IT-Thema. Es ist zunächst einmal ein Gedankenmodell und Auftakt grundsätzlicher Unternehmensentscheidungen. Es zeigt die Möglichkeiten einer vernetzten Fertigung auf und öffnet den Blick für die Zukunft. Wer heute allerdings glaubt, das Morgen – und damit die Zukunft – einkaufen zu können, irrt. Die Vernetzung von Material, Mensch und Maschine ist eine Zukunftsidee, die noch in den Startlöchern steht. Sie mag in neu auf der grünen Wiese aufgebauten und modern entwickelten Produktionen bereits funktionieren. 1:1 übertragbar auf die heutigen, analog funktionierenden Unternehmen aber ist sie nicht. Wer es trotzdem versucht, sie in alten Strukturen zu etablieren, wird Schiffbruch erleiden. Denn Digitalisierung erfordert zuvor eine Vielzahl von organisatorischen Transformationen im Unternehmen – vom Aufbau neuer Managementfähigkeiten über regelkreisgesteuerte Wertschöpfungsprozesse bis hin zu prozessorganisierter Administration.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Mülheim an der RuhrDeutschland

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