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Einführung: Drittmittel für Forschungsprojekte

  • Stefanie PreußEmail author
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Zusammenfassung

Forschung kostet Geld. Viel Geld. Jährlich geben die öffentlichen Hochschulen in Deutschland insgesamt rund 14 Mrd. EUR für Forschung und Entwicklung aus. Hiervon werden Personal für Forschungsprojekte bezahlt, Sach- und Verbrauchsmittel gekauft, Reisen finanziert und wissenschaftliche Geräte angeschafft. Geld ist auch in der Wissenschaft ein entscheidender Faktosr, ohne den Forschungsprojekte nicht möglich wären, denn oftmals kosten Forschungsprojekte weitaus mehr, als den Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch ihre Grundfinanzierung zur Verfügung steht. Um solche Forschungsprojekte dennoch durchführen zu können, ist es oft notwendig, zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt Gelder von „Dritten“, sogenannte Drittmittel, einzuwerben. Diese Gelder können sowohl von öffentlichen Förderinstitutionen, wie zum Beispiel der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder der EU, als auch von privaten Geldgebern, wie zum Beispiel Wirtschaftsunternehmen oder privaten Stiftungen, zur Verfügung gestellt werden. Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Drittmitteln im Wissenschaftsbetrieb und gibt einen Überblick über die Forschungsförderung für den deutschsprachigen Raum.

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Authors and Affiliations

  1. 1.KonstanzDeutschland

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