Advertisement

Der objektivierungsorientierte Controllingansatz

Chapter
Part of the WiWi klipp & klar book series (WIWIKK)

Zusammenfassung

Ausgehend von der Erkenntnis, dass der Status Quo des Controllings durch eine Definitions- und Ansatzfülle sowie eine starke Differenzierung der funktionalen und instrumentellen Aspekte gekennzeichnet ist, war es das Ziel dieses Buches, die objektivierungsorientierte Controllingkonzeption zu skizzieren, welche vorhandene Elemente integriert sowie die Kritik berücksichtigt und aus den Einzelelementen ein schlüssiges Konstrukt formt.

Als Bewertungsmaßstab wurden erstens für die wissenschaftliche Akzeptanz einer Controllingkonzeption die Kriterien eigene Problemstellung, hypothesengestützte Theoriefundierung und die Bewährung in der Praxis, als notwendig abgeleitet.

Zweitens wurden sechs elementare Bestandteile eines Controllingsystems definiert (Problemstellung, Vision, Ziel, Aufgaben, Organisation und Instrumente).

Drittens wurde in Bezug auf das Verhältnis von Theorie und Praxis dargestellt, dass die Praxisorientierung des Controllings als Theorie wichtiger Bestandteil ist, dies wird insbesondere durch die Verankerung als Bewertungskriterium verdeutlicht. Gleichzeitig wurde begründet, dass die Controllingtheorie, zur Wahrnehmung ihrer primären Funktionen (Beobachtung, Analyse, Nachdenken und Ableitung optimaler Handlungsempfehlungen) eine kritische Distanz zur Praxis einnehmen muss, wenn nötig auch kontrovers zur vorherrschenden Praxis. In der Folge wird ein Diskurs initiiert, der zur Herausarbeitung optimaler Lösungen dient.

Literaturverzeichnis

  1. Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (1998). Verbesserung der Transparenz im Bankwesen. Basel.Google Scholar
  2. Becker, W., Baltzer, B., Ulrich, P. (2014). Wertschöpfungsorientiertes Controlling (1. Aufl.). Stuttgart.Google Scholar
  3. Coenenberg, A., & Salfeld, R. (2003). Wertorientierte Unternehmensführung. Stuttgart.Google Scholar
  4. Erichsen, J. (2011). Controllinginstrumente von A–Z (8. Aufl.). Freiburg im Breisgau.Google Scholar
  5. Flyvbjerg, B., & Budzier, A. (2011). Software läuft: Unternehmen pleite. Harvard Business Manager, (12), 6–9.Google Scholar
  6. ten Have, S., ten Have, W., Stevens, F., van der Elst, M. (2010). Handbuch Management-Modelle. Weinheim.Google Scholar
  7. Horváth, P. (2011). Controlling (12. Aufl.). München.Google Scholar
  8. Jackson, J. H. (1949). The Comptroller: His Functions and Organization. Cambridge.Google Scholar
  9. Kahnemann, D., Knetsch, J., Thaler, R. (1991). Anomalies: The Endowment Effect, Loss Aversion, and Status Quo Bias. Journal of Economic Perspectives, (1), 193–206.Google Scholar
  10. Kaplan, R., & Norton, D. (1997). Balanced Scorecard: Strategien erfolgreich umsetzen. Stuttgart.Google Scholar
  11. Küpper, H.-U. (2008). Controlling: Konzeption, Aufgaben, Instrumente (5. Aufl.). Stuttgart.Google Scholar
  12. Küpper, H.-U., Weber, J., Zünd, A. (1990). Zum Verständnis und Selbstverständnis des Controlling: Thesen zur Konsensbildung. Zeitschrift für Betriebswirtschaft, (3), 281–293.Google Scholar
  13. Küpper, H.-U., Friedl, G., Hofmann, C., Hofmann, Y., Pedell, B. (2013). Controlling: Konzeption, Aufgaben, Instrumente (6. Aufl.). Stuttgart.Google Scholar
  14. Mäder, O. (2006). Ein Cockpit für den Aufsichtsrat – Entwurf eines systemisch-prozessorientierten Modells zur aufgabenspezifischen Informationsversorgung des Aufsichtsrats. Wiesbaden.Google Scholar
  15. Pietsch, G., & Scherm, E. (2004). Reflexionsorientiertes Controlling. In E. Scherm & G. Pietsch (Hrsg.), Controlling: Theorien und Konzeptionen (S. 529–553). München.Google Scholar
  16. Porter, M. (2000). Wettbewerbsvorteile (6. Aufl.). Frankfurt am Main.Google Scholar
  17. Richter, G., Bender, K., Klinger, M., Herbolzheimer, C. (2008). Projekte mit Launch Management auf Kurs halten – Warum IT-Großprojekte häufig kentern und Projekterfolg kein Glücksspiel ist. München.Google Scholar
  18. Süßmaier, A. (2004). Verhaltenswirkungen des Controllings. In E. Scherm & G. Pietsch (Hrsg.), Controlling: Theorien und Konzeptionen (S. 635–663). München.Google Scholar
  19. Vesper, O. (2014). Controlling in den USA – Eine konzeptionelle Analyse aus deutscher Perspektive. Kassel.Google Scholar
  20. Wall, F. (2008). Controlling zwischen Entscheidungs- und Verhaltenssteuerungsfunktion. Die Betriebswirtschaft, (4), 463–482.Google Scholar
  21. Welge, M., & Al-Laham, A. (2003). Strategisches Management: Grundlagen – Prozess – Implementierung (4. Aufl.). Wiesbaden.Google Scholar
  22. Winter, P. (2008). Controlling-Konzeptionen revisited: Definition von Anforderungskriterien an Controlling-Konzeptionen und Thesen für die konzeptionelle Controlling-Forschung. Online verfügbar unter http://mpra.ub.uni-muenchen.de/10503/1/MPRA_paper_10503.pdf, zuletzt aktualisiert am 21.04.2016.
  23. Womack, J., & Jones, D. (2013). Lean Thinking: Banish Waste and create Wealth in your Corporation. London.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland

Personalised recommendations