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Transformationale Führung – Was will sie? Wie geht sie?

  • Reinhard K. SprengerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Ein Versprechen macht die Runde in den Unternehmen – das Versprechen der „transformationalen Führung“. Nicht mehr Reparatur soll es sein, nicht mehr inkrementelles Klein-klein, nicht mehr Restrukturierung und Optimierung. Nein, etwas wirklich Großes, Grundlegendes: Konversion, Umwandlung, Neubeginn. Und Führung wäre dann auch keine Nebentätigkeit mehr (wie so oft in der Praxis beobachtet), sondern fürwahr der wichtigste Stellhebel zum Unternehmenserfolg (wie so oft in der Theorie behauptet). Man spricht dann gerne über Visionen, Commitment und starke Identifikation. Man reflektiert über Sinn und Zweck von Unternehmen, über die Intelligenz des Kollektiven und – ganz allgemein – über Dynamisierung (nicht selten in Gegensetzung zu „transaktionaler Führung“). Ist nun die transformationale Führung tatsächlich eine Heilsbotschaft, eine Erlösung? Oder nur eine weitere eigenschaftshypothetische oder hochleistungskulturelle Wundertüte?

Für eine theoriegelenkte Praxis kann die Antwort nur lauten: Sie ist das, was ein Unternehmen daraus macht. Für eine praxisgelenkte Theorie reduzieren wir zunächst den Komplex „Führung“ auf das Wesentliche: „Wenn Führung die Antwort ist – was war noch mal die Frage?“ Zweitens beleuchten wir, wie sich Führung im Zeitalter der Digitalisierung verändert. Drittens skizzieren wir drei grundlegende Strategien von Transformationsprozessen. Und letztlich nennen wir die alles tragende Voraussetzung ihres Gelingens.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.WinterthurSchweiz

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