Advertisement

Damit Innovationen im Weltmeisterland Schweiz weiterhin gelingen

  • Thomas BraunEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Innovationen sind Veränderungen und führen per se zu einer Problemwahrnehmung

Wer nicht berücksichtigt, dass Menschen immer zuerst auch Angst vor Innovationen (=Veränderungen) haben, wird dies spätestens bei der Umsetzung im Markt spüren. Innovationen sind dann besonders interessant, wenn man diese als Nichtbetroffener anschauen kann. Werden Menschen und Organisationen selbst von Innovationen erfasst, nehmen dieselben Menschen Veränderungen meistens zuerst als Problem wahr. Das Gehirn muss zuerst das Neue mit dem unterbewussten Werte- und Erfahrungsschatz abgleichen und eingliedern. Dieser Decodierungsprozess ist sehr fehleranfällig. Viele Aspekte der beabsichtigten Innovation werden falsch erkannt und falsch einschätzt, bzw. gar nicht erkannt. Es geht also nicht um ein Nichtwollen, sondern um ein Nichtkönnen – und das gilt auch für hoch gebildete Menschen. Das unterbewusste Existenzsicherungssystem sagt zuerst einmal eher NEIN zur Veränderung. Dieses vorschnelles NEIN hat immerhin 60.000 Jahre Menschheit gesichert und somit auch eine Stärke. Innovation ist also fast im jedem Fall eine neurologische Herausforderung, individuell und kollektiv. Wie gehen wir mit dieser Stärke und auch Schwäche um? Visualisierungen, wie z. B. mithilfe von morphologischen Übersichten – in unserem Sprachgebrauch „Sokrates Karten“ – können die Komplexität der Frage verständlich machen und so unnötige Missverständnisse massiv reduzieren und sind daher für das Gelingen von Clustern ein zentraler Erfolgsfaktor.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.RüschlikonSchweiz

Personalised recommendations