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Judith Butler: Gender Trouble. Feminism and the Subversion of Identity, Routledge: New York 1990, 172 S. (dt. Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt: Suhrkamp 1991, 236 S.)

Chapter

Zusammenfassung

Die US-amerikanische Philosophin Judith Butler (1956), die als eine der wichtigsten Vertreter/innen des poststrukturalistischen Feminismus und der Queer Theory gilt, erlangte mit der Publikation von Gender Trouble eine überraschende Popularität. Butlers Kritik an identitätspolitischen Strategien, ihre radikale Infragestellung biologischer Begründungen der Geschlechterdifferenz und ihr Vorschlag, die heteronormative Ordnung parodistisch zu unterlaufen, trafen auf begeisterte Zustimmung, provozierten aber auch heftige Kritik. Gerade deshalb erreichte das Buch bald den Status eines Grundlagentexts der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung. Butler selbst greift zentrale Fragen aus Gender Trouble in späteren Arbeiten wieder auf. Wesentliche Züge des Buches können so als grundlegend für ihr bisheriges Werk gelten: eine dezidiert politische Haltung, ein Interesse für die produktive Macht von Sprache und ein kritischer Blick auf die Ausschlüsse, die den Status als Subjekt begründen.

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Literatur

  1. Bublitz, Hannelore: Judith Butler zur Einführung, 3. überarb. Aufl., Hamburg 2010. Meißner, Hanna: Butler, Stuttgart 2012.Google Scholar
  2. Villa, Paula-Irene: Judith Butler, 2. überarb. Aufl., Frankfurt 2012.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.FreiburgDeutschland

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