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Positive Kommunikation

  • Michaela BrohmEmail author
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Die Workshopbeschreibung der Universität Rostock (o. J.) zur Positiven Kommunikation bringt es auf den Punkt: „Immer lächeln? Alles rosarot sehen? Mitnichten!“ (Universität Rostock). Statt dieses oberflächlichen Gelächels geht es bei positive Kommunikation um viel mehr als das: Wohlwollende Beziehungen geben starken Rückenwind für ein wohlbefindliches, gelingendes Leben. Ob wir Rückenwind geben (und natürlich auch durch andere bekommen), lässt sich leicht anhand der Art und Häufigkeit der Äußerungen ablesen, denn das Verhältnis von positiven zu negativen Bemerkungen ist ungeheuer aussagekräftig bezüglich der weiteren Entwicklung der Freundschaft, Partnerschaft, der Arbeitsgruppe, der Organisation und des Selbst. Menschen brauchen, so die niederländische Psychotherapeutin Fredrike Bannink, ein spezifisches Verhältnis von positiven zu negativen Emotionen, wenn sie sich entwickeln wollen, denn es gibt, „ein ‚Umschlagen‘ von mangelhaftem oder durchschnittlichem Gelingen zu sehr gutem Gelingen. Man sagt dann, dass jemand aufblüht. Dieses Verhältnis bezeichnet man als Positivitätsquotienten. Studien zeigen, dass im Verhältnis zu jedem negativen Gefühl mehrere positive Gefühle notwendig sind, um ein Gleichgewicht zu wahren oder damit einem etwas gelingt“.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität TrierTrierDeutschland

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