Advertisement

Klassifikation von interkulturellen Trainings

  • Agostino MazziottaEmail author
  • Verena Piper
  • Anette Rohmann
Chapter
  • 4.8k Downloads
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Gudykunst und Hammer (1983) entwickelten eine inzwischen weitverbreitete Klassifikation für interkulturelle Trainings. Sie teilen die Trainings anhand ihrer Inhalte (kulturspezifisch vs. kulturübergreifend) und methodischen Ansätze (didaktisch vs. erfahrungsbasiert) ein. Kulturspezifische Trainings fokussieren auf die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten in Bezug auf eine spezifische Kultur, beispielsweise landeskundliche Inhalte (Geografie, Bevölkerung, Geschichte und Sprache eines Landes), kulturspezifische Informationen zur nonverbalen und paraverbalen Kommunikation sowie soziale Verhaltensregeln. In kulturübergreifenden Trainings geht es um die allgemeine Sensibilisierung dafür, wie Kulturen das menschliche Erleben und Verhalten prägen und beeinflussen können. Ziel ist es, die Trainingsteilnehmenden zu einer erfolgreichen Kooperation mit Personen aus anderen Kulturen zu befähigen, unabhängig davon, aus welcher Kultur die andere Person stammt. Didaktische Trainingsansätze unterliegen der Überzeugung, dass die Wissensvermittlung über eine Kultur auf der kognitiven Lernebene eine notwendige Voraussetzung dafür ist, interkulturell erfolgreich zu interagieren. Verfolgt man diesen Ansatz, können beispielsweise Methoden wie Vorlesungen und Diskussionsrunden genutzt werden, bei denen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Kulturen thematisiert werden.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Agostino Mazziotta
    • 1
    Email author
  • Verena Piper
    • 1
  • Anette Rohmann
    • 1
  1. 1.FernUniversität in HagenHagenDeutschland

Personalised recommendations