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Einsatzfelder von interkulturellen Trainings

  • Agostino MazziottaEmail author
  • Verena Piper
  • Anette Rohmann
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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Die Ursprünge der interkulturellen Trainings liegen in den USA. Die Gründe für die Durchführung interkultureller Trainings in amerikanischen Organisationen haben sich im Verlauf der Zeit verändert. Zunächst sollten die Trainings Expatriates (Mitarbeitende eines Unternehmens, die berufsbedingt für einen längeren Zeitraum ins Ausland entsendet werden) auf Auslandseinsätze vorbereiten, d. h. sie dazu befähigen, besser mit einem eventuellen Kulturschock umzugehen und effektiv in der fremden Kultur zu agieren. Während der 60er- und 70er-Jahre wurden interkulturelle Trainings hingegen verstärkt eingesetzt, um im eigenen Land die Anforderungen der Antidiskriminierungsgesetze zu erfüllen und einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit zu leisten. Ende der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre sollten wiederum die Arbeitsbeziehungen in Organisationen mit einer diversen Belegschaft verbessert werden, während sich in den letzten zwei Jahrzehnten die Erkenntnis durchsetzte, dass soziale Diversität einen strategischen Wettbewerbsvorteil darstellt und somit einen substanziellen betriebswirtschaftlichen Nutzen haben kann.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Agostino Mazziotta
    • 1
    Email author
  • Verena Piper
    • 1
  • Anette Rohmann
    • 1
  1. 1.FernUniversität in HagenHagenDeutschland

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