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Die Herkunft macht den Unterschied: Kapitalien, Klassenlage und die Chancen des Erwerbs von transnationalem Humankapital

  • Jürgen GerhardsEmail author
  • Silke Hans
  • Sören Carlson
Chapter
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Part of the Neue Bibliothek der Sozialwissenschaften book series (NBDS)

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt dieses Kapitels steht die Frage, inwieweit soziale Ungleichheiten den Erwerb von transnationalem Humankapital bei Jugendlichen prägen und welche konkreten Ungleichheitsfaktoren diesbezüglich von Relevanz sind. Die theoretische Fundierung unserer empirischen Analysen bildet Pierre Bourdieus Klassen- und Kapitalientheorie. Wir untersuchen zunächst, in welchem Maße die Kapitalienausstattung von Familien den Zugang von Jugendlichen zu Schüleraustauschprogrammen beeinflusst; hierzu greifen wir auf die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zurück. Im nächsten Schritt ergänzen wir unsere Betrachtungen durch eine Analyse des Zugangs zu Kindertagesstätten mit bilingualen oder anderen fremdsprachlichen Programmen. Diese zweite Analyse beruht auf Daten der Studie „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ (AID:A). Abschließend untersuchen wir mithilfe von Eurobarometer-Daten, ob junge Europäer je nach Herkunftsland unterschiedliche Chancen haben, an einem längerfristigen schulischen Auslandsaufenthalt teilzunehmen. Insgesamt zeigen unsere Analysen signifikante soziale Ungleichheiten und deutliche Klassenunterschiede im Zugang junger Menschen zu transnationalem Humankapital.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für SoziologieFreie Universität BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Institut für SoziologieUniversität GöttingenGöttingenDeutschland

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