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Was kann die Gesundheitswirtschaft aus Organisations- und Sozialstrukturen in Kulturorchestern lernen?

  • Barbara Buchberger
Chapter
Part of the FOM-Edition book series (FOMEDITION)

Zusammenfassung

Die Zusammenarbeit von Musikern in größeren Ensembles wie beispielsweise in Orchestern wird gerne als Vorbild heraufbeschworen, wenn an eine gemeinschaftliche Gesinnung appelliert wird, die zu einer hervorragenden Arbeitsleistung führen soll: Wie aus einem Guss, in gemeinsamem Geist und natürlich in Harmonie soll das Gesamtwerk der Beteiligten entstehen. Ohne das Geheimnis vollständig aufdecken oder gar die Faszination zerstören zu wollen, die Auftritte von Symphonieorchestern oft auch mit virtuosen Instrumentalsolisten für Konzertbesucher haben, werden im folgenden Artikel Mythen und Fakten über die Organisations‐ und Sozialstrukturen in Orchestern präsentiert. Einzelne Aspekte wie beispielsweise ein sehr deutlich definiertes Ziel, das alle erreichen wollen, sind durchaus auch als Vorbild für ein erfolgreiches und zufriedenstellendes Arbeiten in anderen Organisationsstrukturen geeignet. Schwieriger wird es mit der Vergleichbarkeit bei der Synchronizität von Arbeitsabläufen, sei es zu Beginn oder zum Ende eines aufzuführenden Werkes, denn niemand käme zum Beispiel auf die Idee, einen Schlussakkord als Deadline zu bezeichnen. Mit welchem Ausmaß an Vorbereitung allerdings eine Probenarbeit beginnt, beziehungsweise ein Projekt oder eine bestimmte Projektphase beginnen sollte, lässt sich wiederum diskutieren und durchaus vorbildhaft für die Arbeit zum Beispiel in Gesundheitsausschüssen oder ‐gremien, Forschungsteams oder Abteilungen von Krankenkassen ableiten.

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Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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