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Evolution von Wissensökologien

  • Manuel RimkusEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Nachdem sich die beiden vorangegangenen Kapitel mit der Entstehung von Motivation zur Kooperation sowie den Praktiken der Wissensintermediation auseinandersetzten, wird an dieser Stelle die Evolution von Wissensökologien anhand zweier Fallbeispiele näher betrachtet (siehe Abb. 40). Als wichtigste Kriterien bei der Bewertung des Prozessergebnisses gelten die Beiträge des staatlichen Wissensintermediärs für die Lösung eines Problems und die Initiierung neuer Lernprozesse. Hierdurch verändert sich nämlich einerseits die Beziehungs- und Wissensbasis; andererseits beeinflusst der Umfang des Abbaus der strukturellen Defizite und Wissensasymmetrien die ursprüngliche Motivation der Akteure. So könnte zum Beispiel die zielführende Beratung eines mittelständischen Unternehmens beim Markteintritt in China die Reputation des Intermediärs erhöhen. Zudem erweitern die neuen Kontakte dessen Stellung und Einflussmöglichkeiten im Netzwerk („Prestige“). Die erzielten Lerneffekte und der Machtzugewinn erleichtern tendenziell die Bewältigung künftiger Aufgabenstellungen. Somit entscheidet die Fähigkeit des Intermediärs zur Rekombination und Anwendung von Wissen in immer neuen Erfahrungskontexten über den Erfolg oder Misserfolg des gesamten Intermediationsprozesses.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Freistaates Bayern bei der EuropäischenBayerische Staatskanzlei Vertretung desBrüsselBelgien

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