Motive für nicht-transportbedingten Automobilgebrauch

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Zusammenfassung

In den nun folgenden Ausführungen wird versucht, die begrenzten Erkenntnisse über NTB-AMG und Geschlecht mit Erkenntnissen jenseits der Geschlechterforschung ‚anzudicken’ und gemeinsam darzustellen. Zusammen soll genug Material zur Generierung einer empirischen Methode zu gewonnen werden. In der Hauptsache werden die subjektiven Motive von NTB-AMG danach sortiert, ob sie im Individuum selbst (5.1), durch seine Zugehörigkeit zu einer Gruppe (5.2) oder durch symbolische Repräsentationen (5.3) entstehen. In Ergänzung und unter Inkaufnahme von Wiederholungen folgt ein Abschnitt zum Sozialstrukturcharakter von Geschlecht für den Zugang zu NTB-AMG (5.4) und zu ökonomischen Aspekten von AMG (5.5). Dies alles wird mit 5.6 in verschiedenen Hinsichten zusammengefasst (vgl. auch Schema I, Anhang). Eine davon besteht in der Erkenntnis einer subjektiv funktionalen Subjektbekräftigung durch das Automobil und wird von Daniel in dem diesem Kapitel vorangestellten Zitat pointiert zur Sprache gebracht. Die Darstellung von NTB-AMG entlang 5.1 bis 5.5 erweitert und variiert gängige soziologische Systematiken i. S. von Individuum, Gruppe, Gesellschaft. Mit den Abschnitten zu symbolischen Repräsentationen, zum Strukturcharakter von Geschlecht und zur Ökonomie wird weder behauptet, „Gesellschaft“ soziologisch hinreichend beschrieben zu haben, noch wird eine Hierarchisierung der drei Aspekte postuliert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.BremenDeutschland

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