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Das Meta-Modell als formale Hilfe zum Nachfragen

  • Eberhardt HofmannEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Die in diesem Kapitel dargestellten Überprüfungen der Antworten des Bewerbers sollen dabei behilflich sein, einen formalen Algorithmus bereitzustellen, mit dem sich in einer eher an der Form als am Inhalt orientierten Art und Weise, ohne allzu sehr auf den Inhalt achten zu müssen, Ansatzpunkte erkennen lassen, an denen es sinnvoll, ja geradezu notwendig ist, nachzufragen. Dieser Algorithmus stammt ursprünglich aus der Psychotherapie, die hier dargestellten Teile eines Gesamtkonzeptes (Bandler & Grinder, 1990) sind jedoch genauso in Bewerbergesprächen einzusetzen, da es letztendlich in der therapeutischen Diagnostik sowie im Bewerbungsgespräch darum geht, relevante und bedeutsame Informationen von einem Gesprächspartner (egal ob Patient oder Bewerber) zu erhalten. Das Modell mag unter Umständen anfänglich etwas abstrakt und sehr mechanisch und formalistisch erscheinen. Probieren Sie daher einfach aus, ob es für Sie anwendbar ist. Ist dies nicht der Fall, so reichen die Empfehlungen aus den Kapiteln 5 und 7 vollständig aus, um Handlungsleitlinien beim Nachfragen zu erhalten. Wenn man jedoch gut mit dem Meta-Modell zurechtkommt, hat man damit ein effektives Mittel zur Generierung von Nachfragen zur Hand. Sollte das Modell anfänglich noch Schwierigkeiten bereiten, kann man es erst einmal zur Seite legen und die Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt versuchen, wenn Sie bereits einige Erfahrung in der Anwendung der anderen beschriebenen Techniken besitzen.

Literatur

  1. Bandler, R., & Grinder, J. (1990). Metasprache und Psychotherapie. Paderborn: Junfermann.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.FriedrichshafenDeutschland

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