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Lifelogging pp 193-214 | Cite as

Virtuelle Identitäten im „Worklogging“

Impulse zur sozialen Gestaltung der Arbeitswelt in der „Industrie 4.0“
  • Welf SchröterEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Wenn von digitaler Selbstvermessung und alltäglicher Handlungsprotokollierung geschrieben oder gesprochen wird, wendet sich der Blick vor allem dem privaten Freizeit- und Lebensbereich zu. Die Phänomene, die sich unter dem Begriff „Lifelogging“ zusammenfassen lassen, rekurrieren nicht selten auf den individuellen Gesundheits- und Körperbezug, auf privates Social Media, auf „Follower“ und „Likes“, auf Selbstreferenzielles wie das Motto „yolo“ (you only live once) oder persönliche Netzwerk-Kulturen. Der Bezug zur Arbeitswelt erscheinteher dann, wenn innerlich Junggebliebene ihre berufliche Fitness im Kontext eines verkürzten Employability-Verständnisses pflegen. Sei es begründet in medizinischer Vorsorge oder in modischer Anpassung an gängige Trends. Schwenkt der Blick hinüber in die derzeitigen Arbeitswelten tauchen zusätzlich Begriffe wie „Prävention“ oder „Burn-out-Vermeidung“ auf.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.StuttgartDeutschland

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