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Lifelogging pp 171-192 | Cite as

Kalorienzäen oder tracken?

Wie Quantified Self feminisierte Körperpraxen zu Männlichkeitsperformanzen transformiert
  • Corinna SchmechelEmail author
Chapter

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird die Überzahl männlicher Partizipanten an der Quantified-Self-Bewegung eines kritischen Blicks unterzogen. Die aktuelle digitale Selbstvermessung wird über die antike Diätetik und die Bürgerliche Hygienebewegung mit dem Diäthalten von Frauen und dem Führen eines Menstruationskalenders verknüpft. Es wird gezeigt, wie QS die Möglichkeit schafft, weiblich konnotierte Praxen in männliche Subjektivierung und Gender-Performanz einzubauen ohne mit Gayle Rubins Gleichheits-Tabu zu brechen. Doch wird dazu aufgerufen Geschlecht nicht als monolithischen Faktor zu sehen, sondern stets in Interdependenz mit anderen gesellschaftlichen Strukturgebern, hier vor allem mit der ökonomisch-sozialen Position der Subjekte um die Bedeutung der besprochenen Praktiken einordnen zu können.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.OldenburgDeutschland

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