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Lifelogging pp 25-43 | Cite as

Lifelogging und vitaler Normalismus

Kultursoziologische Betrachtungen zur Neukonfiguration von Körper und Selbst
  • Lars GertenbachEmail author
  • Sarah Mönkeberg
Chapter

Zusammenfassung

Im Lifelogging besitzt die Datenerfassung zunehmend Livequalität und wird rekursiv: Zahlen und Daten werden im Moment des Erschaffens protokolliert und vernetzt und gleichsam zur Orientierung im Handlungsvollzug herangezogen. Der Text nimmt diese Beobachtung als Ausgangspunkt, um zu zeigen, inwiefern Lifelogging als eine Technik der Konstitution des Selbsts mit einem gesellschaftlichen Steuerungsmodell des vitalen Normalismus’ in Zusammenhang steht. Mit diesem Begriff schlagen wir eine Erweiterung des Normalismuskonzepts von Jürgen Link vor. Sie soll die aktuelle Verschmelzung eines flexibel-normalistischen Vergesellschaftungstypus’ mit einer Kultur des Lebens in den Blick nehmen und zeigen, inwiefern sich Lifelogging als Ausdruck und Proliferant dieses vitalen Normalismus’ verstehen lässt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.KasselDeutschland
  2. 2.KasselDeutschland

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