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Die FDP

Von der honorigen Bürgerpartei zur Partei der Besserverdiener

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Parteien und soziale Ungleichheit

Zusammenfassung

Beim Ineinandergreifen von Ungleichheit und politischer Macht hat die FDP in ihrer Geschichte die klare Erwartung ausgedrückt, dass soziale Ungleichheiten als produktive Triebkraft wirken können sollten. Die Plausibilität dieser Argumentation war und ist in großem Maße auch von den Zeitläuften abhängig. Dementsprechend bleibt die FDP auf diejenigen beschränkt, denen dieses Selbstbewusstsein bereits innewohnt. Bürgerlich-liberale Milieus spielen dabei für die FDP kaum (mehr) eine stabile Rolle, auch nicht mehr als vorpolitische Puffer, um Erwartungen aufzufangen oder abzufedern. Dies hat die Ausgesetztheit der FDP von Entwicklungen, auf die sie kaum Einfluss hat, über die Jahrzehnte der bundesrepublikanischen Geschichte wesentlich vergrößert.

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Butzlaff, F. (2017). Die FDP. In: Wiesendahl, E. (eds) Parteien und soziale Ungleichheit. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-10390-3_7

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-10390-3_7

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  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

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