Der Kompromiss als Instrument der Zivilisierung von Wertkonflikten

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Zusammenfassung

Wie der kursorische Überblick über institutionelle oder verfahrensmäßige Alternativen und Innovationen, die einen zivilen und produktiven Umgang mit Wertkonflikten ermöglichen sollten, gezeigt hat, sind die in diese alternativen Verfahren gesetzten Hoffnungen nur in sehr begrenztem Maße berechtigt. Die hier betrachteten politikberatenden (Ethik-) Kommissionen sowie die Diskursverfahren unter Laien- oder stakeholder-Beteiligung setzen entweder auf Konsens oder aber auf einen ‚rationalen Dissens‘ (Miller 1992), letzteres verbunden mit der Feststellung, dass nun, wenn auch auf verbesserter Grundlage, nichts anderes bleibe, als zwischen den konkurrierenden Optionen zu entscheiden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Westfälische Wilhelms-Universität MünsterMünsterDeutschland

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