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Selbstähnlichkeit als Basis: Starke Marken agieren immer typisch

  • Arnd ZschiescheEmail author
  • Oliver Errichiello
Chapter
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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Die starke Marke agiert auf allen Kontaktebenen mit der Kundschaft typisch, denn sie lebt von der Wiedererkennung. Ob im Regal des Supermarktes, auf der Hotel-Website oder beim Auto-Nachfolgemodell – die Marke muss für die Kunden (wieder-)erkennbar bleiben. Der Mensch sucht instinktiv, auch bei neuen Dingen, das Gewohnte, weil er es mit bereits vorhandenen guten Erfahrungen verbindet. Diesem Urinstinkt kommt die Marke entgegen. Sie steht zu ihrer eigenen wirtschaftlichen Existenzsicherung in der Pflicht, ihrer Kundschaft auch neue Dinge in altbekannter Form, Anmutung und Qualität anzubieten. Der Grundsatz „Vertrauen hat man nur in das Vertraute“, von dem speziell in früheren Zeiten das eigene körperliche Überleben abhängen konnte, realisiert sich in der gutgeführten Marke. Das Prinzip ist universell, es gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Einzelperson oder eine Gruppe oder eine Marke handelt. Jede funktionierende Gemeinschaft lebt von der Vertrautheit ihrer Umgebung und der Verlässlichkeit der Signale. Die Markensoziologie bedient sich für die Deutung und Nutzung dieser Verhaltensregeln eines Grundprinzips aus der Evolutionstheorie: der Selbstähnlichkeit.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Büro für MarkenentwicklungHamburgDeutschland

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