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Organisationen und Gesellschaft II: Asymmetrie in den Beziehungen zwischen individuellen und korporativen Akteuren

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Zusammenfassung

Nachdem im voranstehenden Kapitel der Themenbereich „Organisationen und Gesellschaft“ eher im Überblick behandelt wurde (mit der Differenzierung nach Ebenen und der Unterscheidung von positiven und negativen Organisationseffekten), soll in diesem Schlusskapitel auf eine spezielle und vergleichsweise eigenwillige Konzeption eingegangen werden, nämlich auf die „asymmetrische Gesellschaft“, wie sie James Coleman in einem Buch mit diesem Titel sowie in anderen Arbeiten wiederholt beschrieben und kritisiert hat. Als Vertiefung für den Problembereich von Organisationen und Gesellschaft wurde die „asymmetric society“ nicht nur gewählt, weil sie nahtlos an das Modell der Ressourcenzusammenlegung aus Kap. 2 anknüpft, sondern auch deshalb, weil Coleman in diesem Zusammenhang für die Soziologie als Aufgabenstellung definiert, fragwürdige gesellschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen und konkrete Vorschläge und Ideen für eine Gegensteuerung zu unterbreiten. Im ersten Schritt werden die Ausgangspunkte der asymmetrischen Gesellschaft skizziert. Dies führt u. a. zu der These, dass in modernen Gesellschaften insbesondere die Beziehungen zwischen individuellen und korporativen Akteuren problembehaftet und prekär sind. Warum dies so ist, wird im zweiten Abschnitt besprochen. Der dritte Abschnitt widmet sich Möglichkeiten und Wegen für ein „empowerment“ der individuellen Akteure.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.MainzDeutschland

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