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Der Weg zur „systemischen Selbst-Integration“

  • Ernst Robert Langlotz
Chapter
Part of the Edition Centaurus – Psychologie book series (CENTAUR)

Zusammenfassung

Die Vorläufer einer therapeutischen Arbeit mit Stellvertretern werden erwähnt. Das Familienstellen nach Hellinger und zwei von seiner Methode abgeleitete Verfahren (Varga von Kibed und Franz Ruppert) werden vorgestellt. Die Zusammenarbeit des Autors mit Hellinger und seine Kritik an Hellinger, die Entwicklungsschritte des hier vorgestellten Konzeptes der „systemischen Selbstintegration“ werden beschrieben. Parallelen dieser Methode zu anderen Therapiemethoden. Das „klassische“ Familienstellen zeigt mit Hilfe von Stellvertretern Verstrickungen im System Familie auf und versucht, sie zu lösen. Durch die Verwendung von Stellvertretern für abgespaltene Selbstanteile können Verstrickungen im System Individuum sichtbar gemacht und der Zusammenhang mit familiären Belastungen (Traumata) untersucht werden. An einem Fallbeispiel wird gezeigt, dass so in verdichteter Form eine intensive und wirksame Therapie möglich ist.

Schlüsselwörter

Familienstellen Systemaufstellung Hellinger Varga von Kibed Franz Ruppert Arbeit mit Stellvertretern (Repräsentanten) Kritik an Hellinger Systemische Selbstintegration 

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland

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