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Kapitalerhöhung

  • Christopher HahnEmail author
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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Die Altgesellschafter verpflichten sich im Beteiligungsvertrag, einen Beschluss zur Erhöhung des Stammkapitals des Start-ups zu fassen sowie den Investor zur Übernahme der neu geschaffenen Anteile zuzulassen. Für die Beteiligung des Investors sind grundsätzlich zwar auch andere Varianten denkbar. Dabei ist zu bedenken, dass der Kapitalgeber das zu investierende Kapital in aller Regel als Gegenleistung für Geschäftsanteile des Start-ups („equity“) zahlen wird. Ohne Kapitalerhöhung müsste der Kapitalgeber somit den Geldzufluss unmittelbar an die bestehenden Gesellschafter des Start-ups gegen Abtretung von Geschäftsanteilen der Gründer leisten, da nur diese zu deren Übertragung berechtigt sind. In der Regel möchte der Geldgeber das Kapital aber gerade nicht an die Gesellschafter selbst zahlen, sondern durch sein Investment den weiteren Geschäftsbetrieb des Start-ups sicherstellen. Darüber hinaus hat der genannte Verkauf von Geschäftsanteilen (über einen sog. Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrag) gegen eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft den Nachteil, dass diese Form der Beteiligung – als Geschäftsanteilsverkauf – zur Versteuerung des Veräußerungsgewinns gemäß § 17 EStG führen kann.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.HahnLegalBerlinDeutschland

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