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Ergebnistransfer nachhaltig gestalten – eine strukturelle Übersicht

  • Oleg CernavinEmail author
  • Stefan Schröder
  • Thomas Thiele
  • Claudia Jooß
Chapter

Abstract

Der nachhaltige Transfer von Ergebnissen aus der Forschung in die Praxis gewinnt in Zeiten von steigendem Wettbewerb und erhöhtem Bedarf an ganzheitlichen Innovationsprozessen zunehmend an Bedeutung (Leisten 2012: 5). Gleichzeitig werden aus den beiden letztgenannten Gründen Forschungsprozesse zunehmend unter transdisziplinären Rahmenbedingungen gemeinsam von Wissenschaft und Praxis gestaltet, was einerseits besondere Anforderungen an die Zusammenarbeit stellt, andererseits u.a. zahlreiche Potentiale hinsichtlich des Transfers der (Projekt-)Ergebnisse bietet. Der vorliegende Beitrag verfolgt daher das Ziel, eine strukturelle Übersicht über die Transferlandschaft, am Beispiel der Förderschwerpunkte im Kontext der Arbeitsforschung (z.B. Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel), zu geben. Die komplexe Struktur der Förderschwerpunkte mit einer Vielzahl von kooperierenden wissenschaftlichen Disziplinen und Praxispartnern2 erweist sich unter dem Fokus einer externen Adressierung der Forschungsergebnisse als besondere Herausforderung, die im Folgenden zunächst erörtert wird. Ferner werden Potentiale in diesem Kontext aufgezeigt. Im weiteren Verlauf erfolgt eine systematische Aufbereitung und Darstellung bereits bestehender Transferstrukturen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen zur Gestaltung des Transfers unter Berücksichtigung der förderstrukturellen Rahmenbedingungen gegeben.

Keywords:

Transfer, Nachhaltigkeit, Verwertung, Handlungsempfehlungen 

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  • Oleg Cernavin
    • 1
    Email author
  • Stefan Schröder
    • 2
  • Thomas Thiele
    • 3
  • Claudia Jooß
    • 3
  1. 1.BC Forschung GmbHWiesbadenDeutschland
  2. 2.Universität PassauPassauDeutschland
  3. 3.IMA/ZLW & IfU der RWTH Aachen UniversityAachenDeutschland

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