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Focusing pp 29-39 | Cite as

Die sechs Focusing-Schritte

  • Diana von KoppEmail author
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Sie wissen jetzt wie sehr Sie von Gewohnheiten, vom Denken anderer, aber auch von den eigenen Erwartungen beeinflusst werden. Auch, dass es innere Kritiker gibt, die sich melden, sobald ein neuer, vielleicht auch unkonventioneller Gedanke in Ihnen auftaucht. Ein wichtiger Schritt beim Focusing ist daher das sogenannte Freiraum schaffen. Wer auf seine innere Stimme lauschen möchte, muss sich zuvor in einen Zustand begeben, der dem von Kekulé beschriebenen Wachtraum nahe kommt. Ein Zustand also, in dem die Gedanken zur Ruhe kommen und in dem Sie darauf warten können, dass etwas zu Ihnen kommt. Vielleicht kennen Sie bereits Übungen zur inneren Achtsamkeit, zur Meditation oder Sie praktizieren Yoga. Dann wissen Sie wie es sich anfühlt, innerlich ganz ruhig und bei sich zu sein und dem eigenen Atem zu folgen. Das ist eine gute Haltung, um auf Körperprozesse zu achten. Falls Sie ein Neuling in diesen Dingen sind, macht das nichts. Sie können einfach damit beginnen, Ihrem Atem zu folgen. Setzen Sie sich aufrecht hin, entspannen Sie Ihre Schultern und atmen Sie einmal tief aus. Machen Sie das ganze ruhig ein paar Mal und übertreiben Sie gerne dabei. Atmen Sie tief ein und kräftig aus. Lassen Sie beim Ausatmen unangenehme Gedanken los, fühlen Sie, wie Ihre Schultern sich lösen, Ihr Gesicht sich entspannt.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.HeidelbergDeutschland

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