Antlitz der Zeit. Das Bild der deutschen Gesellschaft

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Zusammenfassung

Hat der deutsche Kaiser Wilhelm 1914 noch davon gesprochen, er kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche, um die gesamte Bevölkerung hinsichtlich der Kriegsanstrengungen zu einem monolithischen Block zu verschmelzen, so bekommen die Deutschen nun, nach Kriegsende und nach des Kaisers Abgang, wieder ein Stück Individualität und Identität zurück. Und zwar auf fotografischem Wege. Der Rheinländer August Sander ist ein Atelierfotograf, der sich im Lauf seiner Karriere von der Porträtmode faltenlos retouchierter Gesichter distanziert. Er sucht stattdessen ausdrucksvolle Gesichter, »das Charakteristische, das Anlage, Leben und Zeit dem Gesichte eingeprägt haben«. Mitte der 1920er Jahre geht er daran, die deutsche Gesellschaft zu porträtieren.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

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  1. 1.medien.weltenTechnisches Museum WienWienÖsterreich

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