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Hyperinklusion im Lebenslauf

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Zusammenfassung

Von der Einteilung des Lebensverlaufes in Altersphasen, wie sie sich in der Lebenslaufanalyse bzw. Biografieforschung bewährt hat (vgl. Sackmann 2007: 85), nimmt diese Arbeit Abstand. Die gesellschaftliche Funktion der Codierung des Lebensverlaufes über »Jung/Alt« besteht offensichtlich darin, Kommunikation zu ordnen und Erwartungen dahin gehend zu regulieren, welche Themen für welchen Lebensabschnitt relevant sind und welche Personen mit welchen Inklusionen und Exklusionen zu rechnen haben, etwa als »Jugendlicher« bildungspolitisch bestimmtes, genau abgegrenztes und sozial sanktioniertes Wissen vermittelt zu bekommen oder als »Hochaltriger« permanent durch das Gesundheitssystem adressiert zu werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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