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Lebensführung – die »Außenseite«

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Zusammenfassung

Leben, so wurde oben gesagt, lässt sich als autogene Herstellung von Anschlussmöglichkeiten durch ein unterscheidungsfähiges System formalisieren. Dies kann jetzt systemtheoretisch weiter präzisiert werden: Lebensführung bezeichnet systemtheoretisch – in einer näher am Individuum orientierten Systemreferenz – das Gesamte der biopsychosozialen Selbstselektionen eines Individuums (insofern mit prinzipiell unendlicher Zahl von Elementen) in ihrer doppelten sozialen Konstitutivität: Erstens findet die biopsychische Autopoiesis des Individuums immer im Sozialen situiert statt bzw. wird durch das Soziale sinnhaft konfundiert, zweitens sind Beobachtungen sozial situierter Beobachter immer kontingente Beobachtungen von Beobachtern, die also gerade so (und nicht anders oder anderes) beobachten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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