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Educational Governance und Theoriebildung

Chapter
Part of the Educational Governance book series (EDUGOV, volume 28)

Zusammenfassung

Stärken, Defizite und Potenziale des Educational Governance-Ansatzes in Bezug auf Theoriebildung und theoretisches Erklären werden in drei Aspekten diskutiert. Zunächst wird die Perspektive auf Wirkungen von (Steuerungs-)Innovationen im Bildungssystem als Stärke; eine komplementäre Perspektive auf Ursachen von (Steuerungs-)Innovationen dagegen als Desiderat des EG-Ansatzes dargestellt. Anschließend wird ein Theoriebildungsverfahren rekonstruiert, das in den EG-Studien bislang zwar vielfach implizit verwendet, aber nie expliziert wird, und das man als qualitative Faktoren- und Dimensionalanalyse bezeichnen könnte. Schließlich wird eine Strategie vorgestellt, die Offenheit des EG-Ansatzes für verschiedenartige Theorieperspektiven für eine Konstruktion von Governance-Theorien zu nutzen: Die Konstruktion theoretischer Erklärungsmodelle.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Pädagogik und PsychologieJohannes Kepler UniversitätLinzÖsterreich

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