Energiewende als Herausforderung der Koordination im Mehrebenensystem

  • Dörte Ohlhorst
  • Kerstin Tews
  • Miranda Schreurs
Chapter

Zusammenfassung

Mit der Energiewende hat Deutschland ein Experiment größeren Ausmaßes in Angriff genommen. In den nächsten Jahrzehnten soll ein Energieversorgungssystem, das überwiegend auf fossilen Brennstoffen basiert (zurzeit fast 80%), auf einen hohen Anteil erneuerbarer Energien umgestellt werden. Das ist nichts weniger als eine Revolutionierung der Energieversorgung, die nicht nur die Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren an der Energieerzeugung umfasst, sondern auch erhebliche Anpassungen der Infrastrukturen und Koordinationsmechanismen erfordert, um die erneuerbaren Energien in das System zu integrieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. BMU (Bundesumweltministerium) (2012): Mit neuer Energie. 10-Punkte-Programm für eine Energie- und Umweltpolitik mit Ambition und Augenmaß. Berlin.Google Scholar
  2. Bruns, E., Futterlieb, M., Ohlhorst, D., & Wenzel, B. (2012): Netze als Rückgrat der Energiewende – Hemmnisse für die Integration erneuerbarer Energien in Strom-, Gas- und Wärmenetze. Berlin.Google Scholar
  3. Bruns, E. & Ohlhorst, D. (2012): Innovationsbiographien erneuerbarer Energien im Stromsektor: Impulse durch StrEG und EEG im Wechselspiel mit heterogenen treibenden Kräften. In: Müller, T. (Hrsg.): 20 Jahre Recht der Erneuerbaren Energien. Baden-Baden, 158–89.Google Scholar
  4. Horstmann, A. & Machnig, A. M. (2011): Energieeffizienz: Netzbetreiber in der Schlüsselrolle. Deutschland braucht eine Marktordnung zur Förderung der Energieeffizienz, in: ZFK – Zeitung für kommunale Wirtschaft vom 16.05.2011.Google Scholar
  5. IEA (2002): Distributed generation in liberalized electricity markets. Paris.Google Scholar
  6. IZES et al. (Hrsg.) (2008): Optimierungsstrategien aktiver Netzbetreiber beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung (OPTAN). Endbericht, im Auftrag des BMU. Saarbrücken.Google Scholar
  7. Krzikalla, N., Achner, S., Brühl, S., & BET (2013): Möglichkeiten zum Ausgleich fluktuierender Einspeisung aus Erneuerbaren Energien. Studie im Auftrag des BEE. Bochum.Google Scholar
  8. Leprich, U., et al. (2005): Dezentrale Energiesysteme und Aktive Netzbetreiber (DENSAN). Saarbrücken.Google Scholar
  9. Leprich, U., et al. (2012): Kompassstudie Marktdesign. Ein Projekt der BEE-Plattform Systemtransformation. Bochum.Google Scholar
  10. Liefferink, D. & Andersen, M. S. (1998): Strategies of the green memberstates in EU environmental policy-making, in: Journal of European Public Policy 5/2, 254–270.CrossRefGoogle Scholar
  11. Ruhbaum, C. (2010): Eine Netz AG für Deutschland? Die Debatte um die Neuordnung der Stromübertragungsnetze. Masterarbeit, Freie Universität Berlin, Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Masterstudiengang Öffentliches und betriebliches Umweltmanagement, Berlin (FFU-Report 03-2011).Google Scholar
  12. Sperling, K., Hvelplund, F., & Mathiesen, B. V. (2011): Centralisation and decentralisation in strategic municipal energy planning in Denmark, in: Energy Policy 39, 1338–1351.CrossRefGoogle Scholar
  13. UBA (Umweltbundesamt) (2010): Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen. Dessau.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  • Dörte Ohlhorst
    • 1
  • Kerstin Tews
    • 1
  • Miranda Schreurs
    • 2
  1. 1.FFUFU BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Forschungszentrum für UmweltpolitikFU BerlinBerlinDeutschland

Personalised recommendations