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Demokratietheoretische Einbettung der Arbeit

  • Momoyo Hüstebeck
Chapter
Part of the Ostasien im 21. Jahrhundert book series (OSTAS)

Zusammenfassung

Der Demokratie liegt wie der Dezentralisierung konzeptionell der Gedanke der Selbstbestimmung und Partizipation zugrunde. Der Demokratiegedanke ist gekennzeichnet durch eine Teilhabe aller Mitglieder, aus der sich die Gesellschaft zusammensetzt. Demokratische Strukturen schaffen ein öffentliches Gemeinwesen, das sich dem Machtmonopol Einzelner widersetzt. Der moderne Demokratiebegriff zielt allerdings weniger auf die Herrschaft des Volkes als Kollektiv, sondern vielmehr auf eine „Verlängerung der individuellen Selbstbestimmung“ ab. Dabei werden verstärkt die Bedürfnisse, Präferenzen und Interessen des Individuums in kollektiven politischen Entscheidungsprozessen mittels formalisierter Instrumente der Selbst- und Mitbestimmung in den Blick genommen. Eine Forderung im Zusammenhang mit einem Mehr an demokratischer Selbstbestimmtheit ist die Ausweitung der Partizipationschancen. Das Maß, mit dem die Bürger in den politischen Entscheidungsprozess integriert werden, bildet den Gradmesser für die demokratische Qualität eines politischen Systems. Hieran knüpft das Ziel einer politischen Dezentralisierung, durch die politische Mibestimmung von zivilgesellschaftlichen Akteuren die lokale Demokratie zu stärken. Eine erweiterte Selbstbestimmung soll in Bottom-up-Prozessen zu einer verbesserten demokratischen Legitimation führen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  • Momoyo Hüstebeck
    • 1
  1. 1.IN-EAST School of Advanced Studies SG 163Universität Duisburg-EssenDuisburgDeutschland

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