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Warum lassen wir nicht alles, wie es ist? Wieso Firmen sich mit diesem Thema beschäftigen sollten

  • Brigitte Abrell
Chapter

Zusammenfassung

In diesem Kapitel sind institutionelle Aussagen, Leitsätze und Statements gebündelt, die für lebens- und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen plädieren. In vielen Bereichen hat man die Notwendigkeit zum Wandel erkannt und bereits begonnen zu handeln: Unternehmensverbände befragen ihre organisierten Betriebe zur Wertigkeit und zu geplanten Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit und geben Tipps zur Umsetzung, Verwaltungen erstellen Leitfäden für Führen in Teilzeit, Newsletter und Zeitschriften haben diesen Themenschwerpunkt. Eine Vielzahl von Firmen lässt sich ihre nachweisliche Familienfreundlichkeit zertifizieren und veröffentlicht Best-Practice-Beispiele aus dem eigenen Haus. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und von der Wirtschaft (DIHK) wurden bereits 2012 acht bemerkenswerte Leitsätze verabschiedet. Je früher sich ein Arbeitgeber mit diesem Thema beschäftigt, desto besser ist er für die Zukunft aufgestellt: Die Firma verschafft sich dadurch deutliche Vorteile bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern und hat die Chance, mit attraktiven Angeboten die Elternzeit zu verkürzen. Untersuchungen ergeben außerdem eine höhere Motivation und Produktivität ihrer Belegschaft sowie die nicht zu unterschätzenden Vorteile durch Diversity und positiven Imagetransfer, wenn auch Frauen zum Führungsteam gehören.

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Abrell CoachingMemmingenDeutschland

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