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Unternehmensführung in Zeiten des Tech-Tornados

  • Mark WächterEmail author
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Zusammenfassung

Der mit der kommerziellen Nutzung des Internet aufgezogene Tech‐Tornado hat mit dem Mobile Tsunami an kreativer Zerstörungskraft gewonnen. Kein Mobile‐Protagonist steht so sehr für diese Disruptionsenergie wie Apple. Es gab Zeiten, da wähnten sich Blackberry und Nokia unüberrollbar. Heute kann sich keine Industrie und keine noch so traditionelle Firma sicher sein, nicht von der Mobile-Welle hinweggespült zu werden. Auch wenn das Kerngeschäft noch solide Erträge in bewährten Herstellungsverfahren verspricht, so sind mindestens alle damit verbundenen Dienstleistungen von der Welle bedroht. Wer nicht digital transformiert, der braucht sich bald gar nicht mehr zu transformieren. Disruptive Geschäftsmodelle sind Meister im Aufdecken von Ineffizienzen und attackieren aus allen Richtungen – vor allem aus den unvorhersehbaren. Besonders beliebte Ziele sind Branchen mit defektem Kundenservice‐Verständnis. Unternehmen aller Art sind aufgefordert, sich dem Tech‐Tornado zu stellen und die Unternehmensführung dem neuen Mantra anzupassen. Mobile ist das Cockpit in dieser Digitalen Transformation. Wo im Internet der Dinge auch immer Daten anfallen, die es auszuwerten gibt, wo auch immer Smart Services ganze Branchen ins Wanken bringen: Der Mobile Screen steht im Mittelpunkt und orchestriert die notwendigen Transformationsprozesse. Chetan Sharma spricht vom „Golden Age of Mobile“ (Sharma 2014), in dem alle vernetzten Objekte eine eigene, untereinander verbundene Intelligenz erzeugen. Nur wer aufmerksam beobachtet, welche Technologien, Plattformen und Dienstleistungen in seiner Branche zu smarten Services veredelt werden, kann von der Connected Intelligence profitieren und lernen, auf der Welle zu reiten.

Zusammenfassung

Der mit der kommerziellen Nutzung des Internet aufgezogene Tech‐Tornado hat mit dem Mobile Tsunami an kreativer Zerstörungskraft gewonnen. Kein Mobile‐Protagonist steht so sehr für diese Disruptionsenergie wie Apple. Es gab Zeiten, da wähnten sich BlackBerry und Nokia unüberrollbar. Heute kann sich keine Industrie und keine noch so traditionelle Firma sicher sein, nicht von der Mobile-Welle hinweggespült zu werden. Auch wenn das Kerngeschäft noch solide Erträge in bewährten Herstellungsverfahren verspricht, so sind mindestens alle damit verbundenen Dienstleistungen von der Welle bedroht. Wer nicht digital transformiert, der braucht sich bald gar nicht mehr zu transformieren. Disruptive Geschäftsmodelle sind Meister im Aufdecken von Ineffizienzen und attackieren aus allen Richtungen – vor allem aus den unvorhersehbaren. Besonders beliebte Ziele sind Branchen mit defektem Kundenservice‐Verständnis. Unternehmen aller Art sind aufgefordert, sich dem Tech‐Tornado zu stellen und die Unternehmensführung dem neuen Mantra anzupassen. Mobile ist das Cockpit in dieser Digitalen Transformation. Wo im Internet der Dinge auch immer Daten anfallen, die es auszuwerten gibt, wo auch immer Smart Services ganze Branchen ins Wanken bringen: Der Mobile Screen steht im Mittelpunkt und orchestriert die notwendigen Transformationsprozesse. Chetan Sharma spricht vom „Golden Age of Mobile“ (Sharma 2014), in dem alle vernetzten Objekte eine eigene, untereinander verbundene Intelligenz erzeugen. Nur wer aufmerksam beobachtet, welche Technologien, Plattformen und Dienstleistungen in seiner Branche zu smarten Services veredelt werden, kann von der Connected Intelligence profitieren und lernen, auf der Welle zu reiten.

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  1. 1.MWC.mobiHattingenDeutschland

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