Advertisement

Krise der Demokratie?

Ansichten von Experten und Bürgern
Chapter

Zusammenfassung

Auf die Frage nach der Demokratiekrise soll in diesem ersten Kapitel eine Antwort aus zwei Perspektiven gegeben werden: aus der Sichtweise der empirischen Demokratieforscher und aus jener der Bürger, also des demos selbst. Man kann dies die objektive (Experten) und die subjektive (Bürger) Beurteilung des Zustands der jeweiligen Demokratien nennen. Dabei werden zunächst sowohl der Expertenblick als auch die Einschätzung der Bürger aufs Ganze gerichtet. Die Frage lautet also: Steckt die Demokratie als real existierendes Gesamtsystem in der Krise, und können wir über die letzten Jahrzehnte hinweg einen Qualitätsverlust der entwickelten Demokratien beobachten, der auf eine schwelende Krise hindeutet? Nach dieser holistischen Perspektive wollen wir Teilansichten auf die Demokratie öffnen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bochsler, Daniel und Wolfgang Merkel mit Karima Bousbah, Marc Bühlmann, Heiko Giebler, Miriam Hanni, Lea Heyne, Lisa Müller, Saskia Ruth, Bernhard Wessels (2014). Democracy Barometer. Methodology. Version 4. Aarau: Zentrum für Demokratie.Google Scholar
  2. Bühlmann, Marc, Wolfgang Merkel, Lisa Müller und Bernhard Weßels. 2012. The Democracy Barometer. A New Instrument to Measure the Quality of Democracy and Its Potential for Comparative Research, European Political Science 11: 519–536.Google Scholar
  3. Easton, David. 1965. A Systems Analysis of Political Life. New York: Wiley. Europäische Kommission. 2002-2013. Eurobarometer 41.1 – Eurobarometer 79.3, TNS Opinion, Brüssel; GESIS Datenarchiv, Köln: ZA2491 – ZA5689.Google Scholar
  4. Europäisches Parlament. 2014. Turnout at the European Elections (1979-2009). http://www.europarl.europa.eu/aboutparliament/en/000cdcd9d4/Turnout-%281979-2009%29.html.
  5. Inter-Parliamentary Union (IPU). 2014. Parline database. http://www.ipu.org/parline/.
  6. Klingemann, Hans-Dieter, Dieter Fuchs, Susanne Fuchs und Jan Zielonka. 2006. Support for Democracy and Autocracy in Central and Eastern Europe. In Democracy and Political Culture in Eastern Europe, hrsg. Hans-Dieter Klingemann, Fuchs Dieter und Jan Zielonka, 1-22. London: Routledge.Google Scholar
  7. Lauth, Hans-Joachim. 2004. Demokratie und Demokratiemessung. Eine konzeptionelle Grundlegung für den interkulturellen Vergleich. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  8. Merkel, Wolfgang. 2010. Systemtransformation. Eine Einführung in die Theorie und Empirie der Transformationsforschung, 2., überarb. u. erw. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  9. Müller, Thomas und Susanne Pickel. 2007. Wie lässt sich Demokratie am besten messen? Zur Konzeptqualität von Demokratie-Indizes. Politische Vierteljahresschrift 3: 511–539.Google Scholar
  10. Schmidt, Manfred G. 2008. Demokratietheorien. Eine Einführung. 4., überarb. u. erw. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  11. ; Schmitt, Hermann; Scholz, Evi; Leim, Iris, und Moschner, Meinhard, 2008: The Mannheim Eurobarometer Trend File 1970-2002 (ed. 2.00). Europäische Kommission. GESIS Datenarchiv, Köln. ZA3521 Datenfile Version 2.0.1.Google Scholar
  12. The Comparative Study of Electoral Systems (CSES). 2013. CSES Module 3 Full Release. Version: 27. März 2013.Google Scholar
  13. WZB. 2014. Datenbank „Elections, Parties, Governments“ der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).Google Scholar
  14. Zürn, Michael. 2011. Perspektiven des demokratischen Regierens und die Rolle der Politikwissenschaft im 21. Jahrhundert. Politische Vierteljahresschrift(PVS) – Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft 52 (4): 603–635.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Abt. Demokratie und DemokratisierungWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)BerlinDeutschland

Personalised recommendations