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Statt Leistung zu beurteilen, lieber Kooperation ermöglichen

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Zusammenfassung

Kaum eine Managementmethode ist in letzter Zeit so ins Gespräch gekommen wie Beurteilungs- und Vergütungssysteme. Viele Unternehmen verabschieden sich davon, weil sie das Strohfeuer, das Anreizsysteme erzeugen nicht mehr für sinnvoll halten. Denn es gilt der Grundsatz der Motivation: Personen sind grundsätzlich nicht Objekte der Beeinflussung oder Marionetten an den Fäden des Motivators, sondern mit Eigensinn und Eigenwillen ausgestattet. Führungskräfte können Mitarbeiter nicht unmittelbar fernsteuern, sondern nur die äußeren Bedingungen gestalten, die von eigenständigen Mitarbeitern wahrgenommen, interpretiert und in ihren Handlungsentwürfen berücksichtigt werden. Die dieser Sicht angemessene Rolle der Führungskraft ist die des Entwicklungshelfers, der bei seinen Mitarbeitern Selbstmotivation ermöglicht. Er betrachtet Mitarbeiter als mündige Menschen und gestaltet oder erhält die Arbeitsbedingungen (Struktur) so, dass die vorhandenen Potenziale freigesetzt werden können.

Literatur

  1. Frankl, V. (1979), Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn, MünchenGoogle Scholar
  2. Pfläging, N. (2013), Organisation für Komplexität, NorderstedtGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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