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Theoretischer und methodologischer Bezugsrahmen

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Zusammenfassung

In jüngeren sozialwissenschaftlichen Diskursen ist eine Debatte über Identität und individuelle Identitätskonstruktionen entbrannt. VertreterInnen einer postmodernen, spätmodernen bzw. reflexiv-modernen Perspektive betrachten Identität als einen sich aus determinierenden sozialen Strukturen zunehmend herauslösenden, selbstreflexiven Prozess von Individuen im Lichte der Individualisierung von Risiken (z.B. Beck 1986; Giddens 1991; Hall 1996), wohingegen WissenschafterInnen, die stärker den Konzepten der klassischen Moderne und strukturalistischen Ansätzen verhaftet sind, die Dominanz sozialer Strukturen bzw. Strukturkategorien, wie Geschlecht und soziale Klassenzugehörigkeit, weitestgehend ungebrochen als maßgeblich für die individuelle Identitätsentwicklung ansehen (vgl. Riddel/Baron/Wilson 1999: 30).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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