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Das Individuum in einem auszehrenden Arbeitsumfeld

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Die auszehrende Organisation
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Zusammenfassung

In dem in Kap. 1 geschilderten soziokulturellen und ökonomischen Umfeld sieht sich das Individuum neuen, vielfältigen und sich ändernden Herausforderungen ausgesetzt. Es hat für sich eine Balance zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit zu finden. Das Verhältnis von Risiken und Ressourcen sollte sich – in beiden Lebensbereichen – in einem möglichst gesundheitserhaltenden oder gesundheitsförderlichen Verhältnis bewegen. Doch resultieren Belastungsgrößen nicht nur aus externen Quellen, sondern auch das Individuum selbst kann – bewusst, aber auch nicht-bewusst – zu dem Prozess zunehmenden Ressourcenverbrauchs oder des Auszehrens beitragen. Dieses Kapitel wird sich im ersten Abschnitt genau damit auseinandersetzen und dann in einem zweiten Schritt ausgewählte Folgen des Auszehrens auf individueller Ebene beleuchten. Die Trennung ist hierbei analytischer Art. Selbstverständlich können Rückkoppelungseffekte auftreten. Der dritte Abschnitt greift zunächst mit dem Modell der Salutogenese von Aaron Antonovsky und dem Konzept der Resilienz Ansätze auf, die darlegen, wie sich ein Individuum trotz Risiken in einem gesunden Bereich bewegen kann und schließlich werden noch beispielhafte Präventionsansätze herausgegriffen.

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Notes

  1. 1.

    Dies könnte teilweise auch über das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek und Theorell (1990) erklärt werden. Vgl. auch den Beitrag von von der Oelsnitz in diesem Sammelband.

  2. 2.

    Japan hat nach Korea und Ungarn weltweit mit 30.000 Fällen pro Jahr die dritthöchste Zahl an Suiziden (vgl. Targum und Kitanaka 2012).

  3. 3.

    ICD und DSM sind zwei Klassifikationssysteme, mit denen Erkrankungen erfasst werden. Die ICD-10 (international classification of diseases in der 10. Version) ist die „amtliche Klassifikation zur Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2013 ist die ICD-10-GM in der Version 2013 anzuwenden“ (http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/). Die ICD wird aber nicht nur in Deutschland genutzt, sondern es handelt sich um ein von der WHO entwickeltes System. Das DSM ist hingegen ein nationales Verfahren der USA, das als Ersatz oder Ergänzung zur ICD-10 genutzt wird. Im Mai 2013 wurde von der American Psychiatric Association der Entwurf für die 5. Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-V) vorgestellt. Es enthält zahlreiche Neuerungen, ist aber derzeit noch in dem Stadium, in dem Rückmeldungen aus Fachkreisen erbeten wurden (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40054/DSM-V-Erste-Einblicke-in-das-neue-Psychiatrie-Handbuch). Ob in dieser Version die Arbeitssucht als Diagnose enthalten ist, kann daher derzeit noch nicht gesagt werden.

  4. 4.

    Vgl. auch die DIN EN ISO 10075: Derzeit gibt es mit der DIN EN ISO 10075-1 eine „deutsche Vornorm“, in der auch Belastungsfolgen nun differenzierter aufgenommen worden sind (http://www.din.de/cmd?level=tpl-artikel&cmstextid=198197). Psychische Belastung wird als „Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken“ und die psychische Beanspruchung als „unmittelbare (nicht langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien“ definiert (http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/699376/publicationFile/46765/Dresdner-Kolloquium-2005-14.pdf).

  5. 5.

    Eine Gefährdungsbeurteilung ist der Ausgangspunkt für betrieblichen Arbeitsschutz und damit verbundenem Sicherheits- und Gesundheitsmanagement. „Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Unfallverhütungsvorschrift ,Grundsätze der Prävention‘ (BGV A1 bzw. GUV-V A1) sind alle Arbeitgeber – unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. § 5 ArbSchG regelt die Pflicht des Arbeitgebers zur Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen und konkretisiert mögliche Gefahrenursachen und Gegenstände der Gefährdungsbeurteilung. § 6 verpflichtet Arbeitgeber, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung zu dokumentieren“ (http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefaehrdungsbeurteilung/Gefaehrdungsbeurteilung.html).

  6. 6.

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Über den Autor

Wüstner, Dr. Kerstin, ist Professorin für Psychologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Sie habilitierte sich mit der Schrift „Erleben der modernen Arbeitswelt“. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen vor allem empirische Studien zu psychosozialen Folgen von Arbeitslosigkeit und zu Formen des Erlebens von Arbeit (Stress, Burnout etc.). Im Gabler-Verlag ist von ihr erschienen „Arbeitswelt und Organisation“ (2006).

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Wüstner, K. (2014). Das Individuum in einem auszehrenden Arbeitsumfeld. In: von der Oelsnitz, D., Schirmer, F., Wüstner, K. (eds) Die auszehrende Organisation. Springer Gabler, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-05307-9_2

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