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Abwehr, Konkurrenz und Kooperation

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Part of the Auswärtige Kulturpolitik book series (AKP)

Zusammenfassung

Im Laufe der 1950er Jahre wurde die Teilung der Welt in zwei ideologisch und machtpolitisch konkurrierende Blöcke immer deutlicher. Während die BRD in der Folge der Pariser Verträge und des Wirtschaftswunders wieder in den Kreis der souveränen Mächte aufstieg und sich auf die Seite der West-Mächte stellte, integrierte sich die DDR unter anderem mit der Aufstellung der Nationalen Volksarmee im Jahr 1956 zunehmend in den Warschauer Pakt. Die ideologischen Gegensätze zwischen den beiden deutschen Staaten verschärften sich in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre erheblich. Die Bundesrepublik reagierte mit der Hallstein- Doktrin, die besagte, dass man eine Anerkennung der DDR durch dritte Staaten als „unfreundlichen Akt“ werte. Ungeachtet dessen erreichte die DDR ab Anfang der 1960er Jahre bei vielen Staaten, vor allem in der Dritten Welt, die offizielle Anerkennung. Demgegenüber wurde die Abwehr des Kommunismus zu einem zweiten wichtigen Bestimmungsfaktor der Selbstvergewisserung in der jungen Bundesrepublik.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität OsnabrückOsnabrückDeutschland

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