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Zusammenfassung

  • Martin Schröder
Chapter
Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL)

Zusammenfassung

Die Ausgangsfrage dieses Buches war, was Kapitalismusvarianten ausmacht. Das Gefangenendilemma verdeutlichte, warum es sinnvoll sein kann, sich abzusprechen und in diesem Sinne strategisch zu koordinieren, statt sein Eigeninteresse wahrzunehmen. Es zeigte, dass Koordination, welche kurzfristiges Eigeninteresse einschränkt, das zentrale Kriterium ist, welches Marktwirtschaften voneinander unterscheidet. Das erste Kapitel illustrierte, wie liberale und koordinierte Marktwirtschaften sich anhand von fünf Kriterien unterscheiden: 1) insider- versus outsiderorientierter Unternehmensführung, 2) korporatistischer statt pluralistischer Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit, 3) strategisch abgesprochener Ausbildungen statt individuell erworbener, 4) geduldigem Bankenkapital statt flexibler Finanzierungsmöglichkeiten und 5) strategischer Unternehmenskooperation statt Konkurrenz. Diese Arrangements gehen in liberalen Ländern mit Wohlfahrtsstaaten einher, die ebenfalls Marktmechanismen unterstützen. Die Wohlfahrtsstaaten koordinierter Länder helfen dahingegen, kurzfristigen Marktdruck außer Acht zu lassen und ermöglichen dadurch Koordination.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für SoziologiePhilipps-Universität MarburgMarburgDeutschland

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