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Mentoring als Netzwerk

Chapter

Zusammenfassung

Mentoring hat, wie zuvor gezeigt wurde, nach vielen gängigen Konzepten einen starken Bezug zu Networking. Es geht dabei um den Aufbau von bzw. Eintritt der Mentees in Netzwerke, die der Karriereförderung dienen (erforscht z. B. bei Blickle e. a. 2003). Mentoring gilt zum Beispiel als Gegenstrategie zu Männernetzwerken (u. a. Doblhofer/Küng 2008: 215). „Mentoring und Networking sind ein perfektes Duo,“ heißt es bei Ruck (2007: 34), und zum Teil wird Mentoring als eine Sonderform des Netzwerkens verstanden (Fey 2005: 141). Allerdings werden auch Unterschiede postuliert. So grenzt Denison beides voneinander ab, da Networking nach ihrem Verständnis weiter gefasst und unverbindlicher ist als Mentoring und die beteiligten Personen im Networking mehr Autonomie behalten als im Mentoring (dies. 2006: 44). Sie verweist aber zugleich darauf, dass in der neueren Mentoring-Literatur diese Unterschiede verblassen. Hier ist Mentoring in unterschiedliche Netzwerkaktivitäten, zum Beispiel als Netzwerkoder Peer-Mentoring und in „developmental network perspectives“ (Higgins/ Kram 2001: 261 ff.), eingebunden. Diese Sichtweise hat sich durchgesetzt (vgl. Seibert/Kraimer/Liden 2001; Palgi 2004; van Emmerik 2006a; Feeney/Bozeman 2008; Blickle/Witzki/Schneider 2010). So sieht zum Beispiel Peters (2004) im Mentoring eine Förderung personaler und organisationaler Netzwerke mit der Tendenz, über Organisationsgrenzen hinaus zu expandieren (a.a.O.: 34 ff.).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.DortmundDeutschland

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