Zur Politik der Transformativen Wissenschaft

  • Peter Strohschneider
Chapter

Zusammenfassung

Kann man dafür votieren, dass die weitere Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft den menschlichen Zivilisationen auf dieser Erde die natürlichen Lebensgrundlagen irreversibel entzieht? Kann man also gegen Nachhaltigkeit sein? Gewiss: Man kann ihren Prinzipien zuwider handeln, ja fallweise scheint es annähernd unmöglich, dies nicht zu tun. Aber diese Prinzipien von Nachhaltigkeit mit Gründen bestreiten zu wollen, das dürfte kaum gelingen – und zwar aus moralischen Gründen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Artmann, Stefan und Jörg Hacker. 2013. Nachhaltigkeit in der Wissenschaft – Einleitende Überlegungen. In Nachhaltigkeit in der Wissenschaft, hrsg. von Jörg Hacker, 9-25. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.Google Scholar
  2. BUND / Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. 2012. Nachhaltige Wissenschaft. Plädoyer für eine Wissenschaft für und mit der Gesellschaft. (diskussion 2) Berlin: [Selbstverlag].Google Scholar
  3. Böckenförde, Ernst-Wolfgang. [1967] 2007. Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation. In Der säkularisierte Staat. Sein Charakter, seine Rechtfertigung und seine Probleme im 21. Jahrhundert, 43-72. (Carl Friedrich von Siemens Stiftung. Themen 86) München: [Selbstverlag].Google Scholar
  4. Dreier, Horst. 2013. Säkularisierung und Sakralität. Zum Selbstverständnis des modernen Verfassungsstaates mit Kommentaren von Christian Hillgruber und Uwe Volkmann. (Fundamenta Juris Publici 2) Tübingen: Mohr Siebeck.Google Scholar
  5. Gibbons, Michael, Camille Limoges, Helga Nowotny, Simon Schwartzman, Peter Scott und Martin Trow. 1994. The New Production of Knowledge. The Dynamics of Science and Research in Contemporary Societies. London: SAGE.Google Scholar
  6. Giddens, Anthony. 2009. The Politics of Climate Change. Cambridge UK: Polity Press.Google Scholar
  7. Giddens, Anthony und Ralf Fücks. 2010. [Interview] „Wir brauchen eine Radikalität der Mitte“. In Böll Thema 2010 (1): 4–7.Google Scholar
  8. Hacker, Jörg (Hg). 2013. Nachhaltigkeit in der Wissenschaft. (Nova Acta Leopoldina N.F. 117 / 398). Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.Google Scholar
  9. Hoffmann, Christoph. 2013. Die Arbeit der Wissenschaften. Zürich; Berlin: diaphanes.Google Scholar
  10. Jahn, Thomas. 2013. Transdisziplinarität – Forschungsmodus für nachhaltiges Forschen. In Nachhaltigkeit in der Wissenschaft, hrsg. von Jörg Hacker, 65-75. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.Google Scholar
  11. Kant, Immanuel. (1789) 1977. Der Streit der Facultäten. In Immanuel Kant Werkausgabe, hrsg. von Wilhelm Weischedel, XI, 261-393. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  12. Kirchmeier, Christian. 2013. Moral und Literatur. Eine historische Typologie. München: Fink.Google Scholar
  13. Krücken, Georg. 2001. Wissenschaft im Wandel? Gegenwart und Zukunft der Forschung an deutschen Hochschulen. In Die Krise der Universitäten, hrsg. von Erhard Stölting und Uwe Schimank (Leviathan Sonderheft 20), 326-345. Opladen: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  14. Krücken, Georg. 2003. [Rezension von Nowotny et al. 2001]. die hochschule. journal für wissenschaft und bildung 2003 (1): 237–241.Google Scholar
  15. Leggewie, Klaus und Harald Welzer. 2009. Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie. Frankfurt am Main: Fischer.Google Scholar
  16. Luhmann, Niklas. 1992. Die Wissenschaft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  17. Luhmann, Niklas. 1997. Die Gesellschaft der Gesellschaft. 2 Bde. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  18. Michelsen, Danny und Franz Walter. 2013. Unpolitische Demokratie. Zur Krise der Repräsentation. Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  19. Morozov, Evgeny. 2013. To save everything, click here. The Folly of Technological Solutionism. New York NY: PublicAffairs.Google Scholar
  20. Mouffe, Chantal. 2007. Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  21. Nowotny, Helga, Peter Scott und Michael Gibbons. 2001. Re-Thinking Science. Knowledge and the Public in an Age of Uncertainty. Cambridge UK: Polity Press.Google Scholar
  22. Ottmann, Henning. 2011. Vertragstheorien in der politischen Philosophie der Neuzeit. (Bayer. Akad. d. Wiss., phil.-hist. Kl., Sitzungsber. 2011/5) München: Beck.Google Scholar
  23. Pielke, Roger A. 2007. The Honest Broker. Making Sense of Science in Policy and Politics. Cambridge, UK: Cambridge University Press.CrossRefGoogle Scholar
  24. Schneidewind, Uwe und Mandy Singer-Brodowski. 2013. Transformative Wissenschaft. Klimawandel im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem. Marburg: Metropolis.Google Scholar
  25. Schurz, Gerhard und Martin Carrier (Hgg.). 2013. Werte in den Wissenschaften. Neue Ansätze zum Werturteilsstreit. Berlin: Suhrkamp.Google Scholar
  26. Stichweh, Rudolf. 1985. Zur Entstehung des modernen Systems wissenschaftlicher Disziplinen. Physik in Deutschland 1740–1890. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  27. Stichweh, Rudolf. 1994. Fremde, Barbaren und Menschen. Vorüberlegungen zu einer Soziologie der ‚Menschheit‘. In Der Mensch – das Medium der Gesellschaft?, hrsg. von Peter Fuchs und Andreas Göbel, 72-91. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  28. Strohschneider, Peter. 2010. Einheit der Wissenschaften. In Das Europa der Akademien, hrsg. von Volker Sellin, 147-170. Heidelberg: Winter.Google Scholar
  29. Strohschneider, Peter. 2012. Verwissenschaftlichte Politik und politisierte Wissenschaft. Anmerkungen zu einer komplexen Konstellation. In Wissen für das Parlament. 20 Jahre Technikfolgenabschätzung am Deutschen Bundestag, hrsg. von Armin Grunwald, Christoph Revermann und Arnold Sauter, 61-76. Berlin: edition sigma.Google Scholar
  30. UBA / Umweltbundesamt. 2012. Politikrelevante Nachhaltigkeitsforschung. Anforderungsprofile für Forschungsförderer, Forschende und Praxispartner aus der Politik zur Verbesserung und Sicherung von Forschungsqualität – Ein Wegweiser. (Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit). Dessau-Roßlau: [Selbstverlag].Google Scholar
  31. Vorländer, Hans. 2003. Demokratie. Geschichte, Formen, Theorien. München: Beck.Google Scholar
  32. Vorländer, Hans. 2011. Der Wutbürger – Repräsentative Demokratie und kollektive Emotionen. In Ideenpolitik. Geschichtliche Konstellationen und gegenwärtige Konflikte, hrsg. von Harald Blum, Karsten Fischer und Marcus Llanque, 467-478. Berlin: Akademie.Google Scholar
  33. Vorländer, Hans. 2013. Transzendenz und die Konstitution von Ordnungen: Eine Einführung in systematischer Absicht. In Transzendenz und die Konstitution von Ordnungen, hrsg. von Hans Vorländer, 1-42. Berlin; Boston: de Gruyter.Google Scholar
  34. WBGU / Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen. 2011. Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. Berlin: [Selbstverlag].Google Scholar
  35. Weingart, Peter. 1997. Neue Formen der Wissensproduktion: Fakt, Fiktion und Mode (IWT Paper 15). Bielefeld: [Selbstverlag].Google Scholar
  36. Weingart, Peter. 2003. Wissenschaftssoziologie. Bielefeld: transcript.Google Scholar
  37. Weingart, Peter. 2005. Die Wissenschaft der Öffentlichkeit. Essays zum Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit. Weilerswist: Velbrück.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  • Peter Strohschneider
    • 1
  1. 1.Deutschen ForschungsgemeinschaftBonnDeutschland

Personalised recommendations