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Einführung in das betriebliche Rechnungswesen

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Zusammenfassung

Aufzeichnungen über die Geschäftstätigkeit führen Kaufleute schon seit Jahrtausenden mittels der doppelten Buchführung. Der eigentliche Erfinder der Buchführung ist kaum auszumachen. Sie ist wohl im späten Mittelalter in den oberitalienischen Handelsstätten entwickelt worden. Als erste Publikation zur Buchführung gilt die „Summa de arithmetica, geometria, proportioni et proportionalita“ von dem Franziskanermönch Luca de Burgo S. Sepulchri (auch Luca Pacioli) aus dem Jahr 1494. Bei diesem Werk handelt es sich zwar nicht um ein Lehrbuch im klassischen Sinne, aber es enthält die Grundprinzipien der doppelten Buchführung, die noch heute im Wesentlichen unverändert Bestand haben, wenngleich sich auch die Technik und Form verändert haben. Pacioli begründet seine Abhandlung damit, dass die Buchhaltung es ermöglicht, alle Geschäftsvorfälle, die Einfluss auf Vermögen und Kapital des Unternehmens haben, zu erfassen und sich der Kaufmann so jederzeit einen Überblick über die Schulden und Guthaben verschaffen kann. Auch heute noch dient die Buchführung im Wesentlichen dazu, alle wirtschaftlichen Vorgänge in einem Betrieb zu erfassen und auszuwerten. In diesem Kapitel werden die Bestandteile und Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens näher beschrieben, die Buchführung in dieses System eingeordnet und einige wesentliche rechtliche Aspekte erörtert, die bei der Buchführung und Bilanzierung zu beachten sind.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Mülheim-KärlichDeutschland
  2. 2.KölnDeutschland

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