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Governance: Interdependenzmanagement durch Kooperation

  • Gabriele Schmidt
Chapter
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 40)

Zusammenfassung

Seit Mitte der 1990er Jahre hat die Verwendung des Governance-Begriffs in den Sozialwissenschaften stark zugenommen und ist mittlerweile zu einem zentralen, in unterschiedlichen Disziplinen Anwendung findenden, Untersuchungskonzept avanciert. Bislang existiert jedoch weder eine einheitliche Definition von Governance, noch herrscht Einigkeit darüber, ob es sich um eine Theorie, ein normatives Konzept oder einen empirischen Untersuchungsgegenstand handelt (vgl. Pierre 2005: 452ff). Die breite Anwendung des Begriffs in verschiedenen Forschungsdisziplinen zeugt einerseits von seiner Anschlussfähigkeit an unterschiedliche Theorien und seiner Fruchtbarkeit für die Erklärung zahlreicher gesellschaftlicher Phänomene, andererseits haben die unterschiedlichen Verwendungszusammenhänge zu einer gewissen babylonischen Sprachverwirrung beigetragen: Governance wird bereits als „notorious slippery concept“ bezeichnet (Pierre/Peters 2000: 7), und es wird von mancher Seite kritisch gefragt, ob es sich anstelle eines nützlichen sozialwissenschaftlichen Konzepts möglicherweise nur um einen Modebegriff (Benz 2004a: 12) oder gar um einen „empty signifier“ handele (Offe 2008).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Humboldt Universität zu BerlinBerlinDeutschland

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