Skip to main content

Kindheit unter sozialinvestiven Vorzeichen

Part of the Springer Reference Sozialwissenschaften book series (SRS)

Zusammenfassung

Gegenwärtig sind markante Veränderungen in der öffentlich verantworteten Bildung, Betreuung und Erziehung von (kleinen) Kindern in Deutschland und europaweit beobachtbar wie z. B. der massive Ausbau des Betreuungssystems und eine steigende Zahl an Hilfs- und Förderangeboten für Eltern. Diese Veränderungen sind Phänomene des Sozialinvestitionsstaats, dessen Ziel Investitionen in das Humankapital sind, welches möglichst früh aktiviert und genutzt werden soll. Damit rückt auch die (frühe) Kindheit in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit und bildungs- und sozialpolitischen Handelns. Die EDUCARE-Studie fokussiert in diesem Kontext die bildungsbezogenen Vorstellungen ‚guter‘ Kindheit aus der Perspektive unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen, von frühpädagogischen Fachkräften, Lehrkräften, Eltern und Kindern. Zugleich werden gegenwärtige Leitbilder ‚guter‘ Kindheit im politischen Feld untersucht. Dabei wird ‚Kindheit‘ als veränderliches gesellschaftliches Muster und als Diskurs verstanden. Der Beitrag beantwortet die Frage, wie sich Leitbilder einer ‚guten‘ Kindheit in bundespolitischen Regierungsdokumenten konstituieren und welche Erwartungen, Handlungsaufforderungen und Aufgaben sich mit diesen Leitbildern einerseits für Kinder und andererseits für Erwachsene (Fach- und Lehrkräfte sowie Eltern) verknüpfen. Im Ergebnis lassen sich zehn unterschiedliche, aber miteinander verschränkte Leitbilder rekonstruieren, die einen gesamtgesellschaftlichen, wünschenswerten Zukunftshorizont darstellen. Fünf dieser Leitbilder werden im Beitrag vorgestellt. Ein zentraler Befund ist, dass politische Strategien immer auf Erwachsene gerichtet sind, Kinder haben keine eigenständige Position als Kinder. Sie sind Objekte politischen und pädagogischen Handelns.

Schlüsselwörter

  • Frühkindliche Bildung
  • Politische Leitbilder
  • Kindheitsforschung
  • Kindheitsmuster
  • Soziale Ungleichheit

This is a preview of subscription content, access via your institution.

Buying options

Chapter
USD   29.95
Price excludes VAT (USA)
  • DOI: 10.1007/978-3-658-04207-3_4
  • Chapter length: 17 pages
  • Instant PDF download
  • Readable on all devices
  • Own it forever
  • Exclusive offer for individuals only
  • Tax calculation will be finalised during checkout
eBook
USD   159.00
Price excludes VAT (USA)
  • ISBN: 978-3-658-04207-3
  • Instant PDF download
  • Readable on all devices
  • Own it forever
  • Exclusive offer for individuals only
  • Tax calculation will be finalised during checkout
Hardcover Book
USD   169.99
Price excludes VAT (USA)

Notes

  1. 1.

    Diese stehen im Folgenden nicht im Fokus, da (empirisch) der Schwerpunkt auf bildungsbezogenen Leitbildern ‚guter‘ Kindheit liegt und damit auf der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung.

  2. 2.

    Die Entwicklungen hin zu (mehr) Schutz, Fürsorge, (früher) Bildung, Förderung und Gerechtigkeit sind durchaus ambivalent. Individuelle und gesellschaftliche Risiken, die in diesen Veränderungsprozessen verortet werden, werden unterschiedlich konnotiert. Hendrick (2014) spricht für Großbritannien davon, dass unter dem Vorzeichen einer sozialinvestiven Politikgestaltung der Eindruck entstehe, dass junge Kinder durch ihr Bedürfnis an Fürsorge nicht nur ein Hindernis für den wirtschaftlichen Fortschritt und Geschlechtergleichstellung sind, sondern durchaus ein soziales und ökonomisches „Risiko“ für das Wohl der künftigen Gesellschaft verkörpern können, falls sie nicht den institutionalisierten Bildungseinrichtungen anvertraut werden“ (ebd., S. 474; Ifland (2013) spricht von Kindern als „ambivalente Störfaktoren für elterliche Erwerbstätigkeit (ebd., S. 209); vgl. dazu: Kap. 5, Abschn. 2.3).

  3. 3.

    Interessanterweise ist in den Dokumenten kaum die Rede von ‚guten‘ Lehrkräften. Vielmehr liegt der Fokus auf dem Elementarbereich und den hier notwendig werdenden bzw. bereits beobachtbaren Veränderungen (vgl. Betz 2013a).

  4. 4.

    Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt EDUCARE „Leitbilder ‚guter Kindheit‘ und ungleiches Kinderleben – Bildung, Betreuung und Erziehung aus der Perspektive der Politik, der Professionellen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, der Eltern und der Kinder“ wird derzeit an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und im Forschungsverbund IDeA durchgeführt. Weitere Informationen unter: https://www.uni-frankfurt.de/55810064/EDUCARE. Zugegriffen am 22.12. 2015).

  5. 5.

    Zur Konstruktion von Risiken und dem ‚Risikokind‘ siehe Betz und Bischoff (2013); Betz (2014).

  6. 6.

    Zum Materialkorpus und methodischem Vorgehen s. Kap. 5.

  7. 7.

    Eine enge Verquickung von (Kindheits-)Konstruktionen, politischem Handeln und wissenschaftlichen Befunden, wird andernorts auch am Zusammenhang von Kinderarmutsforschung und Kinderarmutspolitiken nachgewiesen (Mierendorff 2011, S. 132).

  8. 8.

    S. auch Kap. 4.1 zum bourdieuschen Konzept der ‚symbolischen Gewalt‘.

  9. 9.

    Vgl. Fußnote 1.

  10. 10.

    Eine detaillierte Beschreibung theoretischer Überlegungen und der methodisch-methodologischen Anknüpfungspunkte der Teilstudie gibt es in Bischoff und Betz (2011, 2013, 2015).

  11. 11.

    Die Frage der historischen und gesellschaftlichen Genese spezifischer Diskurse, die die Ausgestaltung von Kindheit betreffen (z. B. Klinkhammer 2014) steht hier nicht im Vordergrund.

  12. 12.

    In EDUCARE werden quantitative und qualitative Erhebungen in den Bundesländern Hessen und Sachsen durchgeführt. Daher wurden die jeweiligen Länderebenen ebenfalls in die Analyse einbezogen.

  13. 13.

    Eine vollständige Übersicht der Dokumente befindet sich auf der EDUCARE-Projekthomepage.

  14. 14.

    Kinder werden diskursiv als auf verschiedene Weise verletzlich konstruiert, z. B. im Hinblick auf schädliche Umwelteinflüsse, die sich u. a. auf die kindliche Gesundheit auswirken können. Sie brauchen daher Schutz durch Erwachsene als die zentralen Gestalter kindlicher Lebensbedingungen. Die Notwendigkeit des Schutzes legitimiert sich z. B. über den Verweis auf die Sicherung des Kindeswohls und die Prävention von Erkrankungen.

Literatur

  • Alanen, L. (2005). Kindheit als generationales Konzept. In H. Hengst & H. Zeiher (Hrsg.), Kindheit soziologisch (S. 65–82). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Alkemeyer, T., & Rieger-Ladich, M. (2008). Symbolische Gewalt im pädagogischen Feld: Überlegungen zu einer Forschungsheuristik. In R. Schmidt & V. Woltersdorff (Hrsg.), Symbolische Gewalt. Herrschaftsanalyse nach Pierre Bourdieu (S. 103–124). Konstanz: UVK.

    Google Scholar 

  • Angermüller, J. (2007). Nach dem Strukturalismus. Theoriediskurs und intellektuelles Feld in Frankreich. Bielefeld: Transcript-Verlag.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Betz, T. (2013a). Anforderungen an Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. In M. Stamm & D. Edelmann (Hrsg.), Handbuch frühkindliche Bildungsforschung (S. 259–272). Wiesbaden: Springer VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Betz, T. (2013b). Ungleichheit im Vorschulalter. Einrichtungsbezogene Bildungs- und Betreuungsarrangements unter sozialwissenschaftlicher Perspektive. In M. A. Wolf, M. Heidegger, E. Fleischer & E. Dietrich-Daum (Hrsg.), Child care. Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern (S. 117–131). Weinheim: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • Betz, T. (2014). Risks in early childhood. Reconstructing notions of risk in political reports on children and childhood in Germany. Child Indicators Research, 7(4), 769–786.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Betz, T., & Bischoff, S. (2013). Risikokind und Risiko Kind. Konstruktionen von Risiken in politischen Berichten. In H. Kelle & J. Mierendorff (Hrsg.), Normierung und Normalisierung der Kindheit (S. 60–81). Weinheim: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • Betz, T., & de Moll, F. (2013). Aktive Lerner, verletzliche Geschöpfe, Entwicklungswesen: Kinderbilder im deutschen politischen Diskurs. In C. Förster, K. Höhn & S. A. Schreiner (Hrsg.), Kindheitsbilder – Familienrealitäten. Prägende Elemente in der pädagogischen Arbeit (S. 41–49). Freiburg im Breisgau: Herder.

    Google Scholar 

  • Betz, T., de Moll, F., & Bischoff, S. (2013). Gute Eltern – schlechte Eltern. Politische Konstruktionen von Elternschaft. In L. Correll & J. Lepperhoff (Hrsg.), Kompetenzteam Wissenschaft des Bundesprogramms „Elternchance ist Kinderchance“, Frühe Bildung in der Familie. Perspektiven der Familienbildung (S. 69–80). Weinheim: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • Bischoff, S., & Betz, T. (2011). Die diskursanalytische Rekonstruktion von politischen Leitbildern bildungsbezogener ‚guter Kindheit‘.(Educare Working Paper Nr. 1). Frankfurt: Goethe-Universität. https://www.uni-frankfurt.de/55911735/Educare-Working-Paper-1-2011-Bischoff-Betz.pdf. Zugegriffen am 22.12.2015.

  • Bischoff, S., & Betz, T. (2013). Doing Diskursanalyse. Einblicke in die Forschungspraxis des EDUCARE-Projekts. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE), 33(3), 327–335.

    Google Scholar 

  • Bischoff, S., & Betz, T. (2015). „Denn Bildung und Erziehung der Kinder sind in erster Linie auf die Unterstützung der Eltern angewiesen“. Eine diskursanalytische Rekonstruktion legitimer Vorstellungen ‚guter Elternschaft‘ in politischen Dokumenten. In S. Fegter, F. Kessl, A. Langer, M. Ott, D. Rothe & D. Wrana (Hrsg.), Erziehungswissenschaftliche Diskursforschung. Empirische Analysen zu Bildungs- und Erziehungsverhältnissen (S. 263–282). Wiesbaden: Springer.

    Google Scholar 

  • Bischoff, S., Gil Carpes, M., de Moll, F., Pardo-Puhlmann, M., & Betz, T. (2012). (Fach-)Politische Erwartungen an die ‚gute‘ Fachkraft in Kindertageseinrichtungen. Ein diskursanalytischer Beitrag aus dem Projekt EDUCARE. Poster präsentiert auf der Tagung „Kindheit und Profession. Konzepte, Befunde und Konturen eines Forschungsprogramms. Kindheitspädagogische Beiträge“. Frankfurt a. M.: Goethe-Universität.

    Google Scholar 

  • Bischoff, S., Pardo-Puhlmann, M., de Moll, F., & Betz, T. (2013). Frühe Kindheit als „Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie“. Deutungen ‚guter Kindheit‘ im politischen Diskurs. In B. Grubenmann & M. Schöne (Hrsg.), Frühe Kindheit im Fokus. Entwicklungen und Herausforderungen (sozial-)pädagogischer Professionalisierung (S. 15–34). Berlin: Frank und Timme.

    Google Scholar 

  • Bischoff, S., Pardo-Puhlmann, M. & Betz, T. (2017, i. V.). Leitbilder. Systematisierungen und begriffliche Klärungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive (EDUCARE Working Paper). Frankfurt a. M.: Goethe-Universität.

    Google Scholar 

  • Bourdieu, P. (1992). Rede und Antwort. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

    Google Scholar 

  • Bourdieu, P. (2005). Was heißt sprechen? Zur Ökonomie des sprachlichen Tausches (2., erw. und überarb. Aufl.). Wien: Braumüller.

    Google Scholar 

  • Bühler-Niederberger, D. (2005). Kindheit und die Ordnung der Verhältnisse. Von der gesellschaftlichen Macht der Unschuld und dem kreativen Individuum. Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). (Hrsg.). (2008). Lebenslagen in Deutschland. Der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin.

    Google Scholar 

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (Hrsg.). (2005). 12. Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und Stellungnahme der Bundesregierung. Berlin.

    Google Scholar 

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (Hrsg.). (2006a). Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit. Perspektiven für eine lebenslaufbezogene Familienpolitik. Siebter Familienbericht. Berlin.

    Google Scholar 

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (Hrsg.). (2006b). Nationaler Aktionsplan. Für ein kindergerechtes Deutschland. 2005–2010. Berlin.

    Google Scholar 

  • Giesel, K. (2007). Begriffe Leitbilder in den Sozialwissenschaften, Theorien und Forschungskonzepte. Wiesbaden: VS.

    Google Scholar 

  • Hendrick, H. (2010). Late modernity’s British childhood: Social investment and the disciplinary state. In D. Bühler-Niederberger, A. Lange & J. Mierendorff (Hrsg.), Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe (S. 43–72). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Hendrick, H. (2014). Die sozialinvestive Kindheit. In M. S. Baader, F. Eßer & W. Schröer (Hrsg.), Kindheiten in der Moderne. Eine Geschichte der Sorge (S. 456–491). Frankfurt a. M.: Campus.

    Google Scholar 

  • Hengst, H., & Zeiher, H. (2005). Von Kinderwissenschaften zu generationalen Analysen. Einleitung. In H. Hengst & H. Zeiher (Hrsg.), Kindheit soziologisch (S. 9–24). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Hessisches Sozialministerium und Hessisches Kultusministerium (HSM und HKM). (Hrsg.). (2011). Bildung von Anfang an. Informationen für Eltern zum Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (3. Aufl.). Wiesbaden.

    Google Scholar 

  • Höhne, T. (2010). Die Thematische Diskursanalyse – dargestellt am Beispiel von Schulbüchern. In R. Keller, A. Hirseland, W. Schneider & W. Viehöver (Hrsg.), Handbuch sozialwissenschaftliche Diskursanalyse (4. Aufl., S. 423–454). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Honig, M.-S. (2008). Lebensphase Kindheit. In H. Abels, M.-S. Honig, I. Saake & A. Weymann (Hrsg.), Lebensphasen. Eine Einführung (S. 10–76). Wiesbaden: VS.

    Google Scholar 

  • Honig, M.-S. (Hrsg.). (2009). Ordnungen der Kindheit. Problemstellungen und Perspektiven der Kindheitsforschung. Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Ifland, A. M. (2013). Kindern nutzbringendes Aufwachsen politisch ermöglichen. Eine qualitativ-kindheitstheoretische Analyse der Kinderbetreuungspolitik in Deutschland und Norwegen. Dissertation, Martin-Luther-Universität. Halle-Wittenberg.

    Google Scholar 

  • Kelle, H. (2009). Kindheit. In S. Andresen, R. Casale, T. Gabriel, R. Horlacher, S. Larcher Klee & J. Oelkers (Hrsg.), Handwörterbuch Erziehungswissenschaft (S. 464–477). Weinheim: Beltz.

    Google Scholar 

  • Kelle, H., & Mierendorff, J. (Hrsg.). (2013). Normierung und Normalisierung der Kindheit. Weinheim: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • Klinkhammer, N. (2010). Frühkindliche Bildung und Betreuung im ‚Sozialinvestitionsstaat‘ – mehr Chancengleichheit durch investive Politikstrategien? In D. Bühler-Niederberger, A. Lange & J. Mierendorff (Hrsg.), Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe (S. 205–228). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Klinkhammer, N. (2014). Kindheit im Diskurs. Kontinuität und Wandel in der deutschen Bildungs- und Betreuungspolitik. Marburg: Tectum.

    Google Scholar 

  • Lange, A. (2010). Bildung ist für alle da oder die Kolonialisierung des Kinder- und Familienlebens durch ein ambivalentes Dispositiv. In D. Bühler-Niederberger, A. Lange & J. Mierendorff (Hrsg.), Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe (S. 89–114). Wiesbaden: VS.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Mierendorff, J. (2010). Kindheit und Wohlfahrtsstaat. Entstehung, Wandel und Kontinuität des Musters moderner Kindheit. Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Mierendorff, J. (2011). Arme Kinder. Kritische Anmerkungen aus wohlfahrtsstaatlicher Perspektive. In S. Wittmann, T. Rauschenbach & H. R. Leu (Hrsg.), Kinder in Deutschland. Eine Bilanz empirischer Studien (S. 124–137). Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Mierendorff, J. (2013). Normierungsprozesse von Kindheit im Wohlfahrtsstaat. Das Beispiel der Regulierung der Bedingungen der frühen Kindheit. In H. Kelle & J. Mierendorff (Hrsg.), Normierung und Normalisierung der Kindheit (S. 38–57). Weinheim: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • Mierendorff, J. (2014). Childhood Studies. Anregungen für die kindheitspädagogische Professionsforschung. In T. Betz & P. Cloos (Hrsg.), Kindheit und Profession. Konturen und Befunde eines Forschungsfeldes (S. 24–35). Weinheim/Basel: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

  • OECD. (2009). Doing better for children. Paris: OECD Publications.

    CrossRef  Google Scholar 

  • Olk, T. (2007). Kinder im „Sozialinvestitionsstaat“. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE), 27(1), 43–57.

    Google Scholar 

  • Olk, T., & Hübenthal, M. (2011). Kinder als Effective Citizens? Zur Reform der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung im investierenden Sozialstaat. In Kommission Sozialpädagogik (Hrsg.), Bildung des Effective Citizen. Sozialpädagogik auf dem Weg zu einem neuen Sozialentwurf (S. 157–167). Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. (Hrsg.). (2007). Der Nationale Integrationsplan. Neue Wege – neue Chancen. Berlin: Die Bundesregierung.

    Google Scholar 

  • Rauschenbach, T. (2011). Betreute Kindheit. Zur Entgrenzung öffentlicher Erziehung. In S. Wittmann, T. Rauschenbach & H. R. Leu (Hrsg.), Kinder in Deutschland. Eine Bilanz empirischer Studien (S. 160–172). Weinheim: Juventa.

    Google Scholar 

  • Röhner, C. (2014). Bildungspläne im Elementarbereich. In R. Braches-Chyrek, C. Röhner, H. Sünker & M. Hopf (Hrsg.), Handbuch Frühe Kindheit (S. 601–613). Opladen: Barbara Budrich.

    Google Scholar 

  • Ulshöfer, B. (2016). Neue Steuerung – Neue Professionalität? Eine Governance-Analyse zur Fachkraft im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.

    Google Scholar 

Download references

Author information

Authors and Affiliations

Authors

Corresponding author

Correspondence to Tanja Betz .

Editor information

Editors and Affiliations

Rights and permissions

Reprints and Permissions

Copyright information

© 2018 Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature

About this chapter

Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this chapter

Betz, T., Bischoff, S. (2018). Kindheit unter sozialinvestiven Vorzeichen. In: Lange, A., Reiter, H., Schutter, S., Steiner, C. (eds) Handbuch Kindheits- und Jugendsoziologie. Springer Reference Sozialwissenschaften. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-04207-3_4

Download citation

  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-04207-3_4

  • Published:

  • Publisher Name: Springer VS, Wiesbaden

  • Print ISBN: 978-3-658-04206-6

  • Online ISBN: 978-3-658-04207-3

  • eBook Packages: Social Science and Law (German Language)