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Handlungsempfehlungen für die Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Ostdeutschland

  • Thomas Olk
Chapter
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 43)

Zusammenfassung

Sowohl die vertiefte Auswertung der quantitativen Daten des Freiwilligensurveys (1999, 2004, 2009) als auch die Ergebnisse der qualitativen Studie belegen die hohe Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Teilhabe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen am öffentlichen Leben und die Aktivierung von zivilgesellschaftlichen Ressourcen für die Weiterentwicklung bedeutsamer sozialer Strukturen und sozialer Beziehungen und damit auch wirtschaftlichen Dynamik in den städtischen und ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Die empirischen Analysen haben gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement in diesem Zusammenhang unterschiedliche Funktionen erfüllen kann: es kann sowohl dazu beitragen, auf der individuellen Ebene Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Gemeinwesen zu eröffnen, subjektiv Projekte und Lebensziele zu verwirklichen und nicht zuletzt auch Übergänge in das Erbwerbsarbeitssystem zu ermöglichen. Auf der Ebene zivilgesellschaftlicher Organisationen trägt das bürgerschaftliche Engagement dazu bei, das Leistungsspektrum von Vereinen, Verbänden sowie gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten zu verbreitern, die Einrichtungen und Vereinigungen mit dem umliegenden Gemeinwesen zu verknüpfen sowie innerverbandliche Partizipationsmöglichkeiten für die Mitglieder zu schaffen, was die Attraktivität zivilgesellschaftlicher Organisationen sowohl für die Beteiligten als auch für potenzielle neue Mitglieder steigern dürfte.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität Halle-WittenbergHalleDeutschland

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