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Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Verbandsdemokratie – zur Co-operative Governance genossenschaftlich verfasster Unternehmen

Chapter
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 41)

Zusammenfassung

Richtet man das Augenmerk vordergründig auf die zahlenmäßige Entwicklung der Unternehmensformen, wie sie sich im Kontext der deutschen Rechts- und Wirtschaftsordnung abzeichnet, so fällt der Blick auf ein bemerkenswertes Phänomen, welches in der gesellschaftsrechtlichen und rechtspolitischen Debatte noch kaum spürbaren Niederschlag gefunden hat: die Renaissance der Genossenschaften. Weit bemerkenswerter als der Umstand, dass die Zahl der Genossenschaften nach Jahrzehnten eines kontinuierlichen Schrumpfungsprozesses wieder langsam aber stetig zunimmt, erscheint dabei das Faktum, dass fast zeitgleich eine gleichermaßen wirtschaftlich wie philosophisch ausgerichtete Diskussion über die Grundsätze kooperativen Wirtschaftens eingesetzt hat. Es scheint, als habe sich die gelegentlich aufgeworfene Frage, ob denn Genossenschaften und das diesen zugrunde liegende Wirtschaftsmodell ein Relikt der Vergangenheit oder ein unternehmerisches Konzept mit Zukunft seien (Keßler 2002: 11), damit durch die „Macht der Tatsachen“ vorerst selbst beantwortet.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Immobilienwirtschafts- und GenossenschaftsrechtHTW-BerlinBerlinDeutschland

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