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Einleitung

Chapter
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Zusammenfassung

Markteingriffe von Notenbanken in den internationalen Devisenmarkt gehören zu den in der Ökonomie am kontroversesten diskutierten diskretionären wirtschaftspolitischen Maßnahmen von geldpolitischen Entscheidern. Obwohl die Notwendigkeit von solchen Devisenmarktintervention seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems für die überwiegende Zahl an Notenbanken obsolet geworden ist, bedienten und bedienen sich nahezu alle Zentralbanken bis heute situationsabhängig dieses Instruments, auch und gerade in Systemen grundsätzlich frei-floatender Wechselkurse, um ihre wirtschaftspolitischen Ziele zu erreichen. In das Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit sind Devisenmarktintervention in der jüngeren Vergangenheit insbesondere durch die Interventionen der Schweizer Nationalbank (SNB) zur Aufrechterhaltung einer selbst formulierten Wechselkursuntergrenze zwischen dem Schweizer Franken (CHF) und dem Euro von 1,20 CHF/Euro seit September 2011 sowie der japanischen Interventionen im US-Dollar/Yen-Markt über das Jahr 2011 hinweg geraten.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Wirtschaftswissenschaftliche FakultätHHU DüsseldorfDüsseldorfDeutschland

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