Lobbyismus und Interessenvertretung auf europäischer Ebene. Zwischen Professionalisierung und Regulierung?

Chapter

Zusammenfassung

Um die EU herum hat sich in den letzten Jahren ein Markt für Lobbying entwickelt, der es mit jeder anderen Hauptstadt der Welt „aufnehmen“ kann. Der Beitrag geht der Frage nach, was die Gründe und die Besonderheiten des Lobbyismus auf europäischer Ebene sind, wie sich Lobbying aus Sicht der Institutionen darstellt, welche Risiken es birgt und wie die Institutionen vor zu viel Einfluss geschützt sind. Hierbei geht es insbesondere um Schutz durch Verfahren, Neutralitätspflichten der Beamten und Unabhängigkeit der politischen Akteure. Abschließend geht es um die Frage, ob zusätzlich eine gesetzliche Regulierung von Lobbying notwendig ist oder ob ein möglichst transparentes Verfahren unter Beteiligung mehrerer Akteure zur Entscheidungsfindung ausreicht.

Literatur

  1. Greenwood, J., & Dreger, J. (2013). The transparency register: A European vanguard of strong lobby regulation? Interest Groups and Advocacy, 2(2), 139–162.CrossRefGoogle Scholar
  2. Krajewski, M. (2013). Rechtliche Grundlagen eines verbindlichen EU-Registers für Lobbyisten. Zeitschrift für Recht und Politik, 8, 236.Google Scholar
  3. Šefčovič, M. (2011). Lobbyismus braucht Transparenz. Recht und Politik, 4, 198.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Europäische Kommission, Kabinett Kommissar M. ŠefčovičBrüsselBelgien

Personalised recommendations